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VW hält dem Diesel die Treue.

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VW hängt noch am Diesel-Antrieb

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Vieles spricht dafür, dass Volkswagen-Chef Matthias Müller die Lektion vom Ende des Diesels noch lernen muss. Wenn er weiter in den Selbstzünder investiert, wird er viel Geld verbrennen. Unser Kommentar.

Gehört Volkswagen-Chef Matthias Müller zu den Unbelehrbaren? Erst hat sein Unternehmen systematisch Kunden und Behörden mit illegalen Abschaltvorrichtungen für Dieselautos betrogen. Und jetzt macht er sich auf der Jahrespressekonferenz für den Diesel stark. Der Selbstzünder sei Teil der Lösung, nicht das Problem. Dabei ging es um drohende Fahrverbote, um schärfere Abgasnormen und um zu hohe Stickoxidwerte (NOX) in Städten, die auch von Fahrzeugen des VW-Konzerns erzeugt werden, deren NOX-Emissionen auf der Straße nach wie vor über den Grenzwerten liegen. Nur auf dem Prüfstand erfüllen sie die aktuellen Abgasnormen.

Doch nun ändern sich die Vorzeichen. Für künftige Dieselfahrzeuge gelten die erheblich strengeren Vorgaben, bei denen spezielle Motoreinstellungen für den Testbetrieb nicht mehr funktionieren. So wird VW endlich gezwungen, tatsächlich saubere Diesel auf die Straße zu bringen. Das ist technisch kein Problem, aber immens teuer.

Was sich insbesondere bei Kleinwagen und Kompakten mit Dieselmotor bemerkbar machen wird. Zugleich kommen jetzt Hybridmodelle mit Benzin- und Elektromotor auf den Markt, die billiger als die Selbstzünder sein werden.

Vieles spricht dafür, dass Müller die Lektion vom Ende des Diesels noch lernen muss. Sie kann richtig bitter werden. Wenn er weiter in den Selbstzünder investiert, wird er viel Geld verbrennen.

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