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Börse heute

Händler spielen die Atomkarte

  • Stefan Wolff
    VonStefan Wolff
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Viele Händler richten sich auf ein mögliches schwarz-gelbes Regierungsbündnis ein. Besonders deutlich ist das bei den Aktien der Energiekonzerne zu beobachten. Von Stefan Wolff

Die Ausgänge der Wahlen in Thüringen, Sachsen und dem Saarland dürften den Aktienhandel kaum bis wenig beeinflussen. Hier steht die nahende Bundestagswahl stärker im Fokus. Viele Händler richten sich auf ein mögliches schwarz-gelbes Regierungsbündnis ein.

Besonders deutlich ist das bei den Aktien der Energiekonzerne zu beobachten. Hier spielt man vor allem die Atomkarte, also den angekündigten Ausstieg aus dem Ausstieg.

Wahlen auch in Japan: In Tokio schloss die Börse mit leichten Abschlägen. Anfangs hatten die Händler die historische Wahlschlappe für die seit 50 Jahren regierende LDP frenetisch und mit einem Kursfeuerwerk gefeiert. Der ebenfalls anziehende Yen machte die Kursgewinne aber wieder zunichte. Die siegreiche DPJ-Partei hatte betont, zur Unabhängigkeit der japanischen Notenbank zu stehen.

Um mehr als fünf Prozent brachen die Kurse an der Börse Schanghai ein. Das dürfte für Kopfzerbrechen auch in Frankfurt sorgen. Obwohl Chinas Wirtschaft wieder auf den Wachstumspfad zurück gefunden hat, präsentieren sich die Aktienmärkte weiter äußerst schwankungsanfällig.

Ungern werden die Regierungsparteien die neuesten Nachrichten von der Hypo Real Estate (HRE) an die Öffentlichkeit gelangen lassen. Die inzwischen in Staatsbesitz befindliche Skandalbank beziffert ihren Kapitalbedarf für das laufende Jahr mit sieben Milliarden Euro. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price Waterhouse Coopers hält unter diesen Voraussetzungen die HRE für wertlos - womit klar sein dürfte, aus wessen Säckel die ehemalige Tochter der Hypo Vereinsbank gespeist werden wird.

Das Emirat Katar macht ernst mit seinen Beteiligungsabsichten an VW. Inzwischen sicherte sich der Staatsfonds knapp sieben Prozent aller VW-Aktien. Das dürfte ein wenig Druck auch von Porsche nehmen.

Sonst dürften sich Einzelwerte eher dem Gesamtmarkt beugen. Mit den EU-Verbraucherpreisen und dem Einkaufsmanagerindex der Region Chicago stehen zwei Konjunkturdaten mittlerer Bedeutung im Terminkalender. Zumindest am Vormittag dürfte der Handel zusätzlich von einem Feiertag in Großbritannien gelähmt werden.

Hier der aktuelle Dax-Stand - die Tafel aus der Frankfurter Börse:

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