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Kommentar

Gutachten gegen die Windkraft

  • VonJakob Schlandt
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Es ist unverständlich, warum das Energiegutachten der Bundesregierung so gelobt wird. Es ist nicht nur einseitig. Es ist eine Kampfansage an die erneuerbaren Energien

Das Energiegutachten der Bundesregierung ist nicht nur einseitig. Es ist eine Kampfansage an die erneuerbaren Energien. Ärgerlich ist für die Vertreter der Branche schon, dass der Atomausstieg gar nicht als reale Möglichkeit Eingang findet, sondern in den Zielszenarien fest mit der Kernkraft gerechnet wird.

Aber auch an anderer Stelle wurde versucht, den Ausbau von Solar- und Windkraft (oder gar neuer Techniken wie Gezeitenkraft) zur Stromerzeugung möglichst niedrig ausfallen zu lassen. Dafür wurden zwei Kniffe genutzt: Erstens wurde angenommen, dass der Strombedarf drastisch sinkt, denn dann werden auch weniger Erneuerbare zur Erzeugung benötigt. Das war aber nur zu erreichen, indem die Rolle von Strom im Verkehr möglichst klein gehalten wurde.

Zweiter Kniff: Um das Ziel zu erreichen, bis 2050 etwa 85 Prozent der Klimagase einzusparen, wurde eine andere Stellschraube völlig überdreht. Die Biomasse soll ein Drittel des Energieverbrauchs bis 2050 stellen, ihr Anteil am Energieverbrauch würde sich versechsfachen. Die Folgen für Nahrungsmittelpreise und Ökologie wären verheerend. Es wird also höchstwahrscheinlich (und hoffentlich) nicht geschehen. Damit bricht aber das ganze Gutachten in sich zusammen.

Bleibt zu vermuten: Für die längere Rest-Laufzeit wurde die Rest-Glaubwürdigkeit geopfert und Wind- und Solarkraftwerk systematisch kleingerechnet.

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