Luxus

Bei Gucci, Dior und Omega blühen die Geschäfte

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Die Luxusgüter-Branche wächst dank wohlhabender Asiaten kräftig.

Eine Handtasche von Gucci, ein Parfum von Dior, eine Uhr von Omega, edlen Champagner von Moët et Chandon oder einen Sportwagen von Porsche: Immer mehr Menschen versüßen sich ihr Leben mit Luxusartikeln. Der Umsatz der Luxusgüterbranche ist im vergangenen Jahr weltweit um sechs Prozent auf 260 Milliarden Euro gestiegen, wie aus einer aktuellen Analyse des Beratungsunternehmens Bain hervorgeht. Für das laufende Jahr erwarten die Berater ein weiteres Plus auf bis zu 276 Milliarden Euro.

Trotz des Handelsstreits mit den USA und den damit einhergehenden Belastungen für Chinas Wirtschaft bleibt die Nachfrage aus der Volksrepublik hoch. Immer mehr Menschen kommen dort zu Wohlstand und entdecken damit die Welt des Luxus. „Die Chinesen haben sich als stärkste Macht im weltweiten Luxusgeschäft etabliert“, so Bain. „Ihre enorme Kaufkraft beflügelt den Absatz von hochpreisigen Accessoires, Kosmetik, Schmuck oder Kleidung.“

Für das laufende Jahr erwartet die Unternehmensberatung in China ein Wachstum des Luxussegments um 20 Prozent. Auch in anderen asiatischen Ländern wie Indonesien, Vietnam oder den Philippinen steigt die Nachfrage aufgrund einer wachsenden Mittelschicht. In anderen Weltregionen sei das Wachstum moderat, so Bain. Insgesamt habe sich der globale Luxusmarkt „auf einem hohen Wachstumsniveau eingependelt“. Bis 2025 rechnet Bain mit jährlichen Zuwachsraten von drei bis fünf Prozent.

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