Björn Henk, Chef der Gabelstapler Gratzer GmbH.

Hessischer Gründerpreis

TV-Kanal für Gabelstapler

Kreative Ideen, mutige Entscheidungen, soziale Wirkung: Der Hessische Gründerpreis zeichnet besondere Gründerinnen und Gründer aus. Die Frankfurter Rundschau stellt als Medienpartner die Finalisten vor. Diesmal: Gabelstapler Gratzer GmbH.

Björn Henk hat die Gabelstapler Gratzer GmbH übernommen und schlägt mit dem Kasseler Dienstleister für Unternehmen neue Wege ein – auch mit einem Youtube-Channel.

Wer braucht Sie?
Im Grunde jeder, der Flurförderzeuge einsetzt! Stapler TV erreicht Menschen auf der ganzen Welt und unsere Produkte können überall eingesetzt werden!

Warum haben Sie gegründet?
Ich wollte gern arbeiten und führen, wie ich es für richtig halte. Unseren Kunden gefällt, was wir tun und wie wir es tun, daher hat sich das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren super entwickelt. Anfang 2018 war ich allein, nun sind wir ein tolles Team von sechs Leuten. Es ist dieser Prozess, diese Entwicklung, die mir Spaß und unsere Kunden glücklich macht.

Wer hat in Sie investiert/wer nicht?
Investiert hat der eigentliche Gründer, Herr Gratzer. Er hat mir vieles beigebracht ohne dafür Gegenleistung zu verlangen. Ja, ich habe die Firma von ihm gekauft, aber die Erfahrungen aus über 30 Jahren, die er mir mitgegeben hat, kann man nicht beziffern.

Was war die größte Hürde?
Die Übernahme neben meinem damaligen Job in einer anderen Firma zu organisieren.

Wo brennt es im Betrieb?
Im Bereich der Servicetechniker; wir verkaufen und vermieten ja nicht nur, ein großer Teil ist auch der Service der Geräte bei unseren Kunden vor Ort, also Wartung und Reparatur.

Was ist der große Traum?
Jedem Kunden das Flurförderzeug geben zu können, das er braucht, das richtige Gerät. Leider gelingt uns das oft nur in unserem Einzugsgebiet. Oft werden, in meinen Augen, Entscheidungen beim Kunden getroffen, die auf Grund mangelnder Information nicht die besten sind.

Einen schönen Youtube-Kanal haben Sie. Ist „Stapler TV“ der erste Schritt zum Medienimperium?
Ja und Nein! Ja, wir wollen gern viele Menschen erreichen, ihnen helfen, mit mehr Informationen bessere Entscheidungen zu treffen, und sie gern auch etwas unterhalten. Aber Medienimperium, nein. Wir nutzen die Medien um Informationen zu geben, nicht um mit den Medien Geld zu verdienen.

Das sagt die Jury:
Der Gründer führt den Betrieb nicht nur fort, sondern entwickelt ihn weiter. Das Geschäftsmodell wird durch moderne Kommunikationsmethoden auf eine völlig neue Grundlage gestellt.

Partnerschaft:  Die Frankfurter Rundschau unterstützt auch in diesem Jahr wieder den Hessischen Gründerpreis. Bis zum Finale am 1. November in Wetzlar stellen wir die zwölf besten Gründerinnen und Gründer vor.

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