In der Klemme: Alexis Tsipras.
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In der Klemme: Alexis Tsipras.

Drohende Zahlungsunfähigkeit

Griechenland erwägt Verkauf von Häfen

Angesichts der drohenden Zahlungsunfähigkeit gibt Griechenland offenbar seine Wahlversprechen auf. Regierungskreisen zufolge könnten die beiden größten Häfen verkauft werden, damit dringend benötigte internationale Kredite freigegeben werden.

Griechenland prüft Regierungskreisen zufolge nun doch den Verkauf seiner beiden größten Häfen, damit dringend benötigte internationale Kredite freigegeben werden. "Das Verhandlungsteam will eine Einigung mit den Geldgebern und wir sind bereit, die Häfen von Piräus und Thessaloniki zu 51 Prozent zu verkaufen", sagte ein Vertreter der griechischen Regierung am Mittwoch. "Es gibt noch keine Entscheidung, aber um einen Deal (mit den Geldgebern) zu erreichen, könnten wir es tun."

Nach ihrem Amtsantritt im Januar hatte die Regierung unter Führung der linken Syriza-Partei noch erklärt, sie werde die Spar- und Privatisierungspolitik der Vorgängerregierungen nicht fortsetzen. Seitdem gibt es ein Hin und Her über die Zukunft des Häfen. Allerdings wird die Zeit knapp. Griechenland steht vor der Zahlungsunfähigkeit. Von einer Verständigung mit den Geldgebern hängt ab, ob 7,2 Milliarden Euro freigegeben werden. (rtr)

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