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Börse heute

Gleich drei Pharmafirmen machen Furore

  • Stefan Wolff
    VonStefan Wolff
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Ob Pharma- oder Technologiebranche: Dass sich Fusions- und Übernahmepläne wieder häufen, sehen Händler als gutes Zeichen. Es ist doch noch Geld in den Kassen vieler Unternehmen. Von Stefan Wolff

Fast sieht es so aus, als würde der Deutsche Aktienindex (Dax) die Gewinne des Vortags verteidigen können. Die Wall Street hatte die Frankfurter Händler aus der Lethargie gerissen. Die als "Wahlfeuerwerk" bezeichneten Kursgewinne hatten den Dax in die Nähe seines Jahreshochs getrieben. Allerdings scheint es einige Schwierigkeiten zu geben, diese Marke zu überwinden.

An der Tokioter Börse gab es nach dem katastrophalen Wochenstart leichte Zugewinne. Allerdings befindet sich der Nikkei damit immer noch auf den Niveaus von Ende Juli. Die chinesischen Festlandbörsen rutschten ins Minus.

Der US-Immobilienmarkt steht am Nachmittag im Zentrum des Interesses. Händler erwarten, dass dich der viel beachtete "Case-Shiller"-Hauspreisindex weiter stabilisiert. Im Übrigen erhellt das aktuelle US-Verbrauchervertrauen das Bild. Aus Europa kommen das britische Geschäftsklima und der EU-Geschäftsklimaindex.

Auf Unternehmensseite haben die Chemie- und Pharmaunternehmen die Atomphantasie bei den Energiewerten in den Hintergrund gedrängt. Gleich mehrere Übernahmepläne sorgen für Furore. So will sich der Pharma- und Gesundheitskonzern Johnson & Johnson an dem niederländischen Biotechunternehmen Crucell beteiligen. Das Medizintechnikunternehmen Covidien plant den Kauf von Aspect Medical Systems, einem Spezialisten im Bereich Gehirnüberwachungstechnologie. Und der Pharmakonzern Abbott Laboratories plant die Übernahme des Arzneimittelgeschäfts des belgischen Partners Solvay.

Auch im Technologiebereich tut sich etwas. Hier sorgte der Druckerhersteller Xerox für Furore, weil er es auf des Outsourcing-Dienstleister Affiliated Computer Services (ACS) abgesehen hat. Dass sich Fusions- und Übernahmepläne wieder häufen, wird an der Börse als gutes Zeichen gesehen. Es ist eben doch noch Geld in den Kassen vieler Unternehmen. Diese machen sich nun auf den Weg, gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

Hier der aktuelle Dax-Stand - die Tafel aus der Frankfurter Börse:

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