Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Große Last: Die neuen Lang-Lkws belasten zusätzlich die Straße
+
Große Last: Die neuen Lang-Lkws belasten zusätzlich die Straße

Lang-Lkws

Gigaliner zerlegt Groko

  • Thorsten Knuf
    VonThorsten Knuf
    schließen

Dobrindts rückständige Erlaubnis für Gigaliner auf deutschen Straßen zeigt: Der Wille für Zusammenarbeit ist in der Regierung aufgebraucht. Ein Kommentar.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt gilt gemeinhin als der Rüpel im Bundeskabinett. Besonders schwierig ist sein Verhältnis zu Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Egal, ob es um Klimaschutz, den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur oder den Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Diesel-Pkw geht: Nach Auffassung von Kritikern agiert der Bayer stets so, als sei er der oberste Autolobbyist des Landes.

Jetzt zoffen sich die beiden Minister wieder. Dieses Mal geht es um Dobrindts Erlaubnis für den regulären Einsatz sogenannter Lang-Lkw, auch als „Monster-Trucks“ bekannt. Hendricks’ Ministerium spricht von einer „schwerwiegenden umwelt- und verkehrspolitischen Fehlentscheidung“, die überdies innerhalb der Regierung nicht abgestimmt sei.

Der Vorgang unterstreicht zweierlei. Erstens: Ein Dreivierteljahr vor der Bundestagswahl scheinen die Gemeinsamkeiten von Schwarz und Rot endgültig aufgebraucht zu sein. Die Groko zerlegt sich genussvoll selbst auf offener Bühne. Zweitens: Während anderswo auf der Welt an der Verkehrswende gearbeitet wird, glaubt die offizielle deutsche Verkehrspolitik weiterhin, dass das Auto und der Lastwagen das Maß aller Dinge seien. Dobrindt bringt noch mehr Verkehr auf die Straßen, statt ihn endlich auf die umweltfreundliche Bahn zu verlagern. Wer im Jahr 2017 als Politiker so handelt, gibt jeden Gestaltungsanspruch auf.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare