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Dax gibt etwas nach - Plus im ersten Quartal

Nach dem Kursschub zur Wochenmitte hat der Dax am Donnerstag etwas nachgegeben. Zum Schluss verbuchte der deutsche Leitindex ...

Frankfurt/Main. Nach dem Kursschub zur Wochenmitte hat der Dax am Donnerstag etwas nachgegeben. Zum Schluss verbuchte der deutsche Leitindex ein Minus von 0,22 Prozent auf 7041,31 Punkte.

Bereits am Mittwoch hatte er die Marke von 7000 Punkten überwunden und damit wieder das Niveau vor der Katastrophe in Japan erreicht. Mit einem Plus von knapp zwei Prozent fand das turbulente erste Quartal für das Börsenbarometer damit ein halbwegs versöhnliches Ende.

Ähnlich unbewegt wie der Dax zeigten sich am Donnerstag die anderen Indizes: Der MDax der mittelgroßen Werte verlor 0,19 Prozent auf 10 310,08 Punkte. Für den TecDax ging es indes um 0,39 Prozent hoch auf 930,61 Punkte.

Die Anleger warteten gespannt auf den am Freitag anstehenden US- Arbeitsmarktbericht für März, sagten Händler. Deshalb hielten sie sich aktuell mit Engagements zurück. Zudem habe der kurz vor Marktschluss veröffentlichte Stresstest der irischen Banken einen zusätzlichen Kapitalbedarf am oberen Ende der Erwartungen belegt.

Die Aktien der Lufthansa sanken um 0,96 Prozent auf 14,995 Euro. Börsianer erklärten dies mit vagen Gerüchten über eine mögliche Platzierung von Anteilen der Fluglinie. Favorit waren hingegen die Titel von Munich Re mit Gewinnen von 1,42 Prozent auf 111,00 Euro. Der Rückversicherer werde zwar seine Jahresziele verfehlen, sagte ein Börsianer. Kursstützend wirke aber, dass der Versicherungsmakler Willis mit einer positiven Trendwende bei den Rückversicherungsmargen rechne.

Das Kursplus von 0,94 Prozent auf 61,030 Euro beim Chemiekonzern BASF erklärten Händler mit Aussagen der Tochter Wintershall, die trotz der politischen Unruhen in Libyen das Geschäft im Nahen Osten ausbauen will. Zudem nahmen die Anleger einige Bilanzen von Unternehmen aus der zweiten Reihe unter die Lupe. So hatte die staatlich gestützte Aareal Bank nach einem planmäßigen Start ins laufende Jahr ihre Prognose bekräftigt, was den Titeln mit plus 1,64 Prozent auf 22,630 Euro den ersten Platz im MDax bescherte.

Der Verkehrstechnikkonzern Vossloh sieht sich nach dem Rekordjahr 2010 auf Kurs zu seinen mittelfristigen Zielen. Große positive Überraschungen hatte das Unternehmen indes nicht vermeldet, so dass die Titel um 0,95 Prozent auf 94,39 Euro sanken. Die Aktien des Hamburger Hafenbetreibers HHLA verloren nach der Bekanntgabe von Jahreszahlen um 0,44 Prozent auf 32,825 Euro.

Die Titel von Singulus büßten im TecDax 2,24 Prozent auf 4,401 Euro ein. Der Spezialmaschinenbauer hatte für 2010 erneut einen Fehlbetrag ausgewiesen. Dagegen sprangen die Aktien des Indexneulings Gigaset um 8,01 Prozent auf 4,169 Euro hoch. Der Hersteller von schnurlosen Telefonen hatte von einer positiven Resonanz auf neue Produkte gesprochen.

Der Eurostoxx 50 stand zum Schluss 0,87 Prozent tiefer bei 2910,91 Punkten. In Paris und London gaben die nationalen Indizes ähnlich stark nach. Der New Yorker Dow Jones notierte zum Handelsende in Europa kaum verändert.

Am Rentenmarkt verharrte die durchschnittliche Rendite der börsennotierten Bundeswertpapiere bei 3,08 Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,04 Prozent auf 121,46 Punkte. Der Bund Future verlor 0,14 Prozent auf 121,26 Punkte. Der Euro stieg hingegen auf 1,4195 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,4207 (Mittwoch: 1,4090) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,7039 (0,7097) Euro gekostet. (dpa)

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