Cyberattacken

Das gehört zum Alltag

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Firmen berichten von häufigen Cyberattacken.

Virtuelle Attacken gehören für einen großen Teil der mittleren und großen Unternehmen inzwischen zum Tagesgeschäft. Das ergab eine aktuelle Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach und der Wirtschaftsprüfungsagentur Deloitte zu den Themen Digitalisierung und Cyber-Sicherheit. Befragt wurden Entscheider aus Wirtschaft und Politik.

Etwa die Hälfte der befragten Führungskräfte gab an, täglich bis wöchentlich attackiert zu werden. Insgesamt waren 93 Prozent der mittleren und großen Unternehmen bereits IT-Angriffen ausgesetzt. Obwohl sich die Angriffe häufen, sind sich 68 Prozent der Entscheider aus Unternehmen sicher, dass es derzeit keinen wirksamen Schutz gegen Cyberangriffe gibt. Dagegen stehen 60 Prozent der befragten Abgeordneten, die denken, dass sich Computersysteme durchaus wirksam gegen Hackerangriffe schützen lassen.

Die größte Gefahr sehen Unternehmen in Computerviren und Schadsoftware. Diese Ansicht ist in den vergangenen fünf Jahren unter den Führungskräften von 57 auf 77 Prozent gestiegen. An zweiter Stelle steht die Manipulation der öffentlichen Meinung durch die sogenannten Fake News mit 75 Prozent.

Die befragten Firmen wünschen sich mehr staatliche Unterstützung im Kampf gegen Cyberangriffe, genauer gesagt 56 Prozent. Gleichzeitig bezweifeln jedoch 67 Prozent die staatliche Kompetenz. „Hier besteht konkreter Handlungsbedarf, um die Weichen für eine Digitalisierung der Wirtschaft erfolgreich zu stellen“, sagt Katrin Rohmann von Deloitte. 74 Prozent der Befragten stellen sich ein staatliches Warnsystem für Cyberangriffe vor. 67 Prozent wünschen sich mehr Informationen über neue IT-Risiken und Schutzmöglichkeiten.

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