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Wo sonst kann man mit Tesla-Chef Elon Musk über die Eigenschaften reden, die ein erfolgreicher Unternehmer mitbringen muss?
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Wo sonst kann man mit Tesla-Chef Elon Musk über die Eigenschaften reden, die ein erfolgreicher Unternehmer mitbringen muss?

Clubhouse und Co.

Von Elon Musk profitieren

  • VonSusanne Heinz
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Bei aller Kritik an der App Clubhouse - Tools wie diese bieten wunderbare Lernerfahrungen.

Noch nie war die Frage, ob wir ein iPhone besitzen, so wichtig wie heute. Denn ohne kommst du nicht rein – ins Clubhouse, den neuen Social Media Raum. Neben der Exklusivität gibt es noch weitere Kritikpunkte an der App, vor allem in Sachen Datenschutz. Trotzdem will ich heute auf die Chancen blicken, die Clubhouse oder künftige Nachfolger wie Twitter Spaces oder schon bestehende Alternativen für das Thema Lernen bieten.

Ja, wir können Clubhouse wunderbar als Lernplattform nutzen. User profitieren von Erfahrungen anderer, können Expert:innen befragen, ungefiltert und oftmals aus einer Richtung, mit der nirgends sonst zu rechnen ist. Oder reden Sie sonst mit Elon Musk über die Eigenschaften, die ein erfolgreicher Unternehmer mitbringen muss? Haben Sie jemals so einfach die Gelegenheit, direkt mit Politikern über persönliche Anliegen zu diskutieren, oder Tipps, wie Sie Ihr eigenes Buch schreiben, von Bestsellerautoren zu ergattern?

Ich bin immer wieder überrascht, wie viel Erfahrung sich im Clubhouse tummelt, auf wie viel Wissen wir stoßen können, selbst wenn wir nur spontan vorbeischauen. Wir bekommen Antworten auf konkrete Fragen und sprechen mit Fremden über das, was uns bewegt, oder umgeben uns mit Muttersprachlern, deren Sprache wir lernen wollen. Besonders zurzeit ein seltenes Gut.

Verständlicherweise schürt das unsere Fomo, die fear of missing out. Es gibt bisher nur wenige „Clubgespräche“, die aufgezeichnet werden oder später nachzulesen sind. War Clubhouse anfangs noch ein großes Experimentierfeld, professionalisiert es sich aber auch hierzulande langsam. Immer mehr Clubs zu unterschiedlichen Themen entstehen. Das bedeutet vermutlich, weniger spontane Begegnungen, aber auch weniger Fomo. Denn wir können uns gezielt die Themenfelder und Talks aussuchen, die uns interessieren und weiterbringen.

Dann stellt sich aber auch die Frage, ob wir dafür nicht genauso gut andere Tools wie Wonder.me nutzen können. Das eignet sich sogar für Schüler und wird bei digitalen Konferenzen eingesetzt. Es erlaubt den Benutzer:innen sich frei in einem virtuellen Raum zu bewegen und sich zu einzelnen vorher festgelegten Themen oder auch einfach nur so auszutauschen. Einzig Elon Musk wird dann vermutlich nicht vorbeischauen.

Die Autorin ist in der Erwachsenenbildung tätig. Einer ihrer Schwerpunkte ist die Entwicklung von Selbstlernkompetenz.

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