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Sprachassistentin Alexa.

Technik

Lernen mit Alexa: Wir müssen uns den technischen Fortschritt zunutze machen

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Lernen kann einfach und begeisternd sein, wenn wir neue, technische Möglichkeiten nutzen.

Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie zu Schulzeiten das kleine Einmaleins lernen mussten? Meine Eltern sind schier an mir verzweifelt, weil ich mir das Ergebnis von 7x6 partout nicht merken konnte. Es sind einige unentspannte Wochenenden mit viel Üben ins Land gegangen, bis ich das Einmaleins beherrschte. Die Kinder von heute haben es leichter. Sie besitzen eigens dafür entwickelte Lernprogramme, die unermüdlich frisch und motivierend Feedback und Hinweise geben.

Ich war ganz schön verblüfft, als ich hörte, dass die sechsjährige Tochter einer Freundin, die in diesen Tagen eingeschult wird, bereits lesen und schreiben kann – dank Alexa. Als sie ihrem Vater einen Brief schreiben wollte, fragte sie einfach „Alexa, wie buchstabiert man Papa“ und bekam von der Sprachassistentin diese und viele weitere Antworten. Am Abend hielt sie ihrem Vater einen kleinen selbst geschriebenen Brief entgegen. Durch das schnelle Ergebnis motiviert, lernte sie mit Begeisterung weiter und beherrscht mittlerweile das ganze Alphabet.

Sprachen lernen über Alexa

So einfach und begeisternd kann lernen sein, wenn wir neue, technische Möglichkeiten nutzen. Trotzdem begrüßt nicht jeder diese Entwicklung und möchte die Hausaufgabenbetreuung nicht gerne einem Tablet überlassen. Schade eigentlich. Denn Kinder können mit Programmen wie ScratchJr ihre eigenen interaktiven Geschichten und Spiele gestalten. Sie lernen nicht nur auswendig. Während sie programmieren, lösen sie Probleme und entwickeln eigene Projekte.

Die Entwicklung schreitet dynamisch voran, ob wir wollen oder nicht und der beste Weg ist es, sich den Fortschritt zunutze zu machen. Ich meine, wir können uns mit einer App wie Blinkist die besten Ideen aus über 3000 Sachbüchern aus den Bereichen Führung, Wissenschaft, Kommunikation und Psychologie ziehen, ohne sie alle selbst lesen zu müssen. Eine Art Microlearning, das für unseren Alltag immer wichtiger wird. Was spricht dagegen, wenn wir etwas Blinkist-Ähnliches auch intern im Unternehmen für den Wissenstransfer etablieren?

Sprachen lernen wir doch auch schon längst über Alexa oder über unser Handy. Und sogar in der Ausbildung von Ärzten und Soldaten wird inzwischen künstliche Intelligenz eingesetzt, um relevante Situationen zu simulieren, die über das einfache Einmaleins hinausgehen.

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