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Es wird Frühling: Die Menschen strömen nach draußen, meist ohne Maske, mit wenig Abstand und mehr als einer Kontaktperson.
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Es wird Frühling: Die Menschen strömen nach draußen, meist ohne Maske, mit wenig Abstand und mehr als einer Kontaktperson.

Versagen der Regierung in der Corona-Krise

Corona forever?

  • Franz Knieps
    VonFranz Knieps
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Die Menschen haben genug von den immergleichen Warnungen und Schreckensszenarien. Es ist höchste Zeit für Lockerungen.

Es war das erste warme Wochenende in ganz Deutschland. Die Menschen strömten nach draußen, meist ohne Maske, mit wenig Abstand und mehr als einer Kontaktperson. Die Botschaft an die Politik war eindeutig: Die Bürger wollen raus aus dem Lockdown. Sie haben die Nase voll von den immergleichen Warnungen und Schreckensszenarien, designed nach totalitärem chinesischen Vorbild und präsentiert von den immergleichen „Experten“.

Die Zustimmung zur Krisenpolitik der Regierungen bewegt sich rasant nach unten. Selbst die Bundeskanzlerin konnte nicht umhin, „schrittweise Corona-Lockerungen prüfen zu lassen“. Das hatte sie eigentlich schon im Januar mit den Ministerpräsidenten vereinbart. Lieferung? Bisher Fehlanzeige. Markiert das eine Wende oder droht Corona forever?

Eisern hält die Kanzlerin an sogenannten Inzidenzzahlen fest, die keine sind. Sie sind nur die gemeldeten Infektionszahlen auf der Basis der Tests. Testet man viel, sind sie hoch. Testet man nicht, sind sie Null. Die Öffnung vollzieht im ersten Schritt nur das nach, was die Mehrheit der Bundesländer schon macht. Kitas und Schulen kehren nach und nach in den Präsenzbetrieb zurück. Weitere Lockerungen sollen nur nach Erreichen von Grenzwerten folgen, die kritische Wissenschaftler für vorerst unerreichbar halten. Klare und verlässliche Perspektiven für die Kultur, den Sport, die Gastronomie, den Einzelhandel sehen anders aus. Von Hoffnung für die Menschen keine Spur.

Doch die Bürger lassen es sich nicht länger bieten, mit ständig wechselnden Zahlen zum Narren gehalten zu werden. Sie lassen sich bei berechtigter Kritik an der Maskenverteilung, der Impfstoffbeschaffung und der stümperhaften Teststrategie nicht mehr zu Coronaleugnern abstempeln. Sie akzeptieren die gebetsmühlenhaft wiederholte Formel der Alternativlosigkeit aller Maßnahmen nicht.

Politisch Verantwortliche, die keine Alternativen bieten, sollten den Platz frei machen. Vieles erinnert an die letzten Jahre der Regierung Kohl. Mehltau liegt über dem Land. Frischer Wind hilft politisch und nutzt der Virenbekämpfung. Es gibt ein richtiges Leben mit und nach Corona.

Der Autor ist Vorstand des Dachverbandes der Betriebskrankenkassen. Er ist Mitglied einer wissenschaftlichen Arbeitsgruppe um den Epidemiologen Matthias Schrappe, die sich kritisch mit der herrschenden Pandemiepolitik auseinandersetzt.

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