Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Führungswechsel bei Opel verzögert sich

Der Führungswechsel beim sanierungsbedürftigen Autobauer Opel verzögert sich: Noch steht die für die Personalrochade ...

Rüsselsheim. Der Führungswechsel beim sanierungsbedürftigen Autobauer Opel verzögert sich: Noch steht die für die Personalrochade erforderliche Zustimmung des Aufsichtsrats aus.

Mitten in der tiefgreifenden Opel-Sanierung hat vor allem die Arbeitnehmerseite Bedenken am Umbau an der Unternehmensspitze. Eine Entscheidung wird nun frühestens am 11. April erwartet.

Eigentlich wollte die US-Konzernmutter General Motors (GM) ihren bisherigen Chefentwickler Karl-Friedrich Stracke zum 1. April auf den Chefposten der Adam Opel AG hieven. Gleichzeitig sollte der bisherige Vorstandsvorsitzende Nick Reilly an die Spitze des Opel-Aufsichtsrates wechseln - sowie als Chef des GM-Europageschäfts über Stracke installiert werden. Diesen Posten gab es zuletzt nicht.

Doch GM hat sich bei seinem ehrgeizigen Zeitplan verrechnet. In Europa müsse sich der Aufsichtsrat an zeitraubende Vorschriften halten, ist aus dem Gremium zu hören: «Wir wollen ja nicht, dass der neue CEO ein Aprilscherz wird.» Derzeit befassen sich dem Vernehmen nach verschiedene Gremien des Aufsichtsrates mit der Personalie.

Die Debatten dürften kontrovers sein. Denn die Arbeitnehmerseite sieht durch die neue Struktur Mitbestimmungsrechte der Belegschaft gefährdet. «Wir müssen sehr klar sicherstellen, dass keine neue Ebene eingezogen wird. Eine Struktur über der Adam Opel AG lehnen wir ab», sagte Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz, der auch stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat des Autobauers ist.

Die Arbeitnehmer wollen verhindern, dass über Opel wieder eine General Motors Europe Organisation gestellt wird: «Die abschließende Verantwortung für Opel-Vauxhall muss beim Vorstand der AG liegen. Das ist der Kasus Knaxus.»

Erst wenn diese Frage geklärt ist, werde man sich über den personellen Vorschlag unterhalten. Derzeit lehnt Franz einen Kommentar zur Personalie Stracke ab. Er hatte damit gedroht, möglicherweise einen personellen Gegenvorschlag für die Spitze des Unternehmens zu unterbreiten. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare