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Rente mit 63: Das müssen Sie beachten

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Von: Tanja Banner

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Frührente mit 63.
Mit 63 Jahren in Rente gehen: So funktioniert es. © unsplash.com/dpa

Das Thema Rente bewegt die Gemüter vieler Menschen. Doch ab welchem Alter kann man in Rente gehen? Wir verraten Ihnen alles, was wichtig ist.

Frankfurt – Die „Rente mit 63“ ist in aller Munde, doch mit 63 Jahren ohne Abzüge in Rente zu gehen, wird für die meisten Menschen eher schwierig. Gemeint ist mit diesem Begriff das Modell namens „Altersrente für besonders langjährige Versicherte“: Wer mindestens 45 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert ist, kann nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung „grundsätzlich früher in Rente gehen“.

Alle Versicherten, die vor 1953 geboren sind, konnten seit dem 1. Juli 2014 ohne Abschläge mit 63 Jahren in Rente gehen. Seitdem wird das Rentenalter schrittweise angehoben und das Renteneintrittsalter verschiebt sich mit dem Geburtsjahr. Die Deutsche Rentenversicherung hat auf ihrer Website einen Rentenbeginn-Rechner.

Renteneintrittsalter - Überblick nach Geburtsjahren

GeburtsjahrRenteneintrittsalterRenteneintritt ab
195565 Jahre und 9 Monate2020
195665 Jahre und 10 Monate2021
195765 Jahre und 11 Monate2022
195866 Jahre2024
195966 Jahre und 2 Monate2025
196066 Jahre und 4 Monate2026
196166 Jahre und 6 Monate2027
196266 Jahre und 8 Monate2028
196366 Jahre und 10 Monate2029
ab 196467 Jahre2031

Wer nicht bis zum regulären Renteneintrittsalter warten möchte oder kann, kann einen der Wege nutzen, um früher in Rente zu gehen:

Rente für langjährige Versicherte - nach 35 Versicherungsjahren

Wer mindestens 35 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert ist, kann früher in Rente gehen. Die Jahrgänge 1949 bis 1963 können vor ihrem 67. Geburtstag in Rente gehen, das Rentenalter wird dabei schrittweise angehoben. Wer 1964 oder später geboren ist, für den liegt das Renteneintrittsalter auch nach 35 Versicherungsjahren bei 67.

Rente: Früher in den Ruhestand gehen - dafür Abschläge auf die Rente in Kauf nehmen

Allerdings kann man trotzdem früher in Rente gehen - wenn man Abschläge auf die Rente in Kauf nimmt. Die Abschläge liegen bei 0,3 Prozent für jeden Monat, den man früher in Rente geht. Der Abschlag bleibt dauerhaft bestehen - also auch dann, wenn man das reguläre Renteneintrittsalter erreicht hat. Die reguläre Höhe der Rente lässt sich anhand einer Formel berechnen.

Für die 35 Versicherungsjahre werden nicht nur Zeiten angerechnet, in denen man regulär gearbeitet und für die Altersvorsorge eingezahlt hat. Auch andere Zeiten werden eingerechnet, beispielsweise:

Rente für besonders langjährige Versicherte - nach 45 Versicherungsjahren

Ist man 45 Jahre rentenversichert, kann man nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung „grundsätzlich früher in Rente gehen“. Wenn von der „Rente mit 63“ die Rede ist, ist dieses Modell gemeint - alle vor 1953 Geborenen konnten ab dem 1. Juli 2014 ohne Abschläge mit 63 Jahren in Rente gehen.

Spezielle Modelle zum vorzeitigen Ruhestand gibt es außer für langjährige Versicherte auch für schwerbehinderte Menschen und für Bergleute. (tab)

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