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SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, FDP-Generalsekretär Volker Wissing und Michael Kellner, Bundesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen, verhandeln den Koalitionsvertrag der Ampelparteien.
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SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, FDP-Generalsekretär Volker Wissing und Michael Kellner, Bundesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen, verhandeln den Koalitionsvertrag der Ampelparteien.

Saisonarbeit

Lücken schließen

  • Steffen Herrmann
    VonSteffen Herrmann
    schließen

Die künftige SPD-geführte Regierung muss mit strengeren Regeln die Arbeitsbedingungen von Saisonarbeiterinnen und -arbeitern verbessern - was auch im Interessen der Betriebe ist. Ein Kommentar.

Hundertausende Menschen aus dem Ausland arbeiten jedes Jahr auf Feldern in Deutschland. Sie werden oft übersehen, sind aber unersetzlich. Wenn die Spitzen von SPD, Grünen und FDP zusammenkommen, um in den Koalitionsverhandlungen über die Transformation der Wirtschaft zu sprechen, dann sollte es auch um die Belange von Menschen aus Rumänien, Polen oder der Ukraine gehen. Denn viele landwirtschaftliche Betriebe arbeiten nicht illegal, sondern nutzen Lücken. Lücken, die ihnen von der Politik gelassen werden. Die Liste ist lang: fehlende soziale Absicherung, mangelhafte Unterbringung, windige Arbeitsvermittler und seltene Kontrollen.

Angesprochen auf diese Probleme, hat die SPD in der Vergangenheit oft auf den Koalitionspartner und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner gezeigt. Die Botschaft war: Wir würden gern, können aber nicht. Diese Ausrede zieht nicht mehr. Eine SPD-geführte Regierung kann und muss. Strengere Regeln sind auch im Interesse der landwirtschaftlichen Betriebe. Denn wenn sich nichts bessert, kommt irgendwann keiner mehr.

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