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Das Schild der Agentur für Arbeit in der Charlottenstraße in Kreuzberg.
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Bundesagentur für Arbeit

FRAX

Folgen der Pandemie: Hoffnung auf dem Arbeitsmarkt

  • Steffen Herrmann
    VonSteffen Herrmann
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Fachleute vom Forschungsinstitut Wifor erwarten eine vorsichtige Entspannung des Arbeitsmarkts - trotz der Corona-Pandemie.

Die Corona-Pandemie hat den deutschen Arbeitsmarkt im Griff, aber es gibt auch Zeichen der Entspannung: Der FR-Arbeitsmarktindex (FRAX) lag im ersten Quartal 2021 mit 108,8 Punkten zwar unter dem Vorjahreswert. Aber das Minus fiel mit 0,2 Punkten moderat aus. Das zeigt die jüngste Aktualisierung des Barometers, das das Darmstädter Wirtschaftsforschungsinstitut Wifor für die Frankfurter Rundschau berechnet.

Es lasse sich eine positive Entwicklung erkennen, sagte Wifor-Chef Dennis A. Ostwald. So verbesserte sich der FRAX um 0,4 Punkte vom letzten Quartal 2020 zum ersten Quartal 2021. Für den Wifor-Chef ist das ein Anzeichen einer „vorsichtigen Kehrtwende“.

FRAX: Erholung auf Arbeitsmarkt dank Lockerungen?

Wie sich die Lockerungen der Corona-Regeln und die wirtschaftliche Erholung auf den Arbeitsmarkt auswirken, ist zwar noch offen. Für das zweite Quartal liegen die umfangreichen Daten, auf deren Basis der FRAX berechnet wird, noch nicht vor. Ostwald sieht gleichwohl positive Vorzeichen, „so dass sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt in den weiteren Quartalen 2021 weiter entspannen könnte“.

Und das obwohl die Arbeitslosigkeit zwischen Januar und März deutlich zulegte: Rund 2,78 Millionen Menschen waren arbeitslos gemeldet – 505 000 mehr als noch im ersten Quartal 2020. Die Zahl der Erwerbstätigen ging sogar um mehr als 700 000 Personen zurück. Außerdem stieg der Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen, während die Situation auf dem Ausbildungsmarkt weiter angespannt bleibt.

Dafür verbesserten sich die Arbeitsbedingungen im ersten Quartal: So ging die Zahl der Arbeits- und Wegeunfälle stark zurück. Ein Grund dafür dürfte sein, dass viele Menschen im Homeoffice arbeiteten – wer nicht ins Büro pendelt, hat auch keine Unfälle auf dem Weg dorthin. Dieser Effekt sorgte dafür, dass sich der deutliche Anstieg der Arbeitslosenzahlen nicht noch stärker auf den FRAX auswirkte.

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