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Arbeitslosigkeit in Deutschland

Frauen und Zuwanderer profitieren

  • VonMatthias Loke
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Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November leicht angestiegen - auf 2,806 Millionen. Grundsätzlich sei der Arbeitsmarkt in guter Verfassung, sagen Experten. Auch der Beschäftigungsaufbau werde weitergehen, große Sprünge sind dabei kaum zu erwarten.

Die neue Bundesregierung wird mit einer komfortablen Lage am Arbeitsmarkt starten können, die allerdings nicht frei von Risiken ist. Die Zahl der Erwerbstätigen liegt mit 42,2 Millionen auf Rekordniveau. Die Zahl der Arbeitslosen ist bundesweit im November leicht um rund 5000 auf 2,806 Millionen gestiegen. Das gab die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg bekannte.

Als vorrangigen Grund nannte die BA, dass weniger Menschen an Fördermaßnahmen teilgenommen hätten. Allerdings erhöhte sich auch saisonbereinigt die Erwerbslosigkeit. Im Vergleich zum November vor einem Jahr waren 55.000 Menschen mehr ohne Beschäftigung.

Oft nur Hilfstätigkeit

Grundsätzlich sei der Arbeitsmarkt in guter Verfassung, sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise bei der Vorstellung der Daten. Derzeit seien 29,791 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, rund 378.000 mehr als vor einem Jahr. Die Nachfrage nach Arbeitskräften hat sich in den letzten Monaten nach Angaben der Bundesagentur „auf einem gutem Niveau stabilisiert“. Besonders gesucht seien Fachleute in den Bereichen Verkauf, Logistik Mechatronik, Energie und Elektro, Metall-, Maschinen- und Fahrzeugbau sowie in Gesundheitsberufen.

Der Beschäftigungsaufbau werde in der Tendenz weitergehen, zeigte sich Weise überzeugt. Große Sprünge sind aber nicht zu erwarten. Kurzfristig nicht, weil es in den Wintermonaten weniger Arbeit gibt. Auf Jahressicht nicht, weil unsicher ist, wie stark die konjunkturelle Erholung ausfallen wird. Zudem gibt es ein Qualifizierungsproblem. Arbeitslose können laut Weise „nicht in dem Maße von dem Beschäftigungsaufbau profitieren, wie das zu erwarten wäre“. Die Qualifikationen Arbeitsloser würden oft nicht zu den offenen Stellen passen. Für knapp jeden Zweiten komme nur eine Hilfstätigkeit in Frage. Daher würden offene Stellen vor allem von Frauen, die bislang nicht auf dem Arbeitsmarkt waren, und von Arbeitnehmern aus dem Ausland besetzt.

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