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Karstadt und Kaufhof sind online über Galeria.de zu erreichen - ein Zeichen für die kommende Umstrukturierung. In Frankfurt wird  bereits für das neue Portal Werbung gemacht.
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Karstadt und Kaufhof sind online über Galeria.de zu erreichen - ein Zeichen für die kommende Umstrukturierung. In Frankfurt wird bereits für das neue Portal Werbung gemacht.

Auch Frankfurt betroffen

Ende für Karstadt und Kaufhof: Galeria 2.0 soll im Oktober kommen

  • Jennifer Greve
    VonJennifer Greve
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Karstadt und Kaufhof soll es ab Oktober 2021 so nicht mehr geben. Der Warenhauskonzern plant eine Galeria 2.0 - auch Frankfurt und Kassel sind betroffen.

Frankfurt - Kaufhof, Karstadt, Galeria Kaufhof, Galeria Karstadt Kaufhof - jeder kennt den Warenhauskonzern unter einem anderen Namen. Manche Menschen wissen vielleicht nicht einmal, dass Kaufhof und Karstadt zusammen gehören. Dem soll nun abgeholfen werden, wie Unternehmenschef Miguel Müllenbach in einem Interview erklärt hat.

„Es ist Zeit, dass man auch an der Marke sieht, dass wir jetzt ein Unternehmen sind“, sagte Müllenbach. Details zur Neuvermarktung nannte der CEO von Galeria Karstadt Kaufhof nicht, sie solle aber in naher Zukunft stattfinden. Das Unternehmen werde dann auch einen neuen Namen erhalten.

Galeria 2.0: Warenhauskonzern will sich strategisch neu aufstellen

Auffällig scheint die Verbindung der Internetauftritte von Karstadt.de und Kaufhof.de - diese werden seit kurzem unter der Marke Galeria.de geführt. Im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Handelsblatt sagte Müllenbach: „Wir werden uns Ende Oktober mit unserem Konzept Galeria 2.0 strategisch komplett neu aufstellen.“

Der strategische Neustart kommt nicht unerwartet, denn der durch Corona* verursachte Lockdown hatte das Unternehmen laut eigener Aussage hart getroffen. Mit dem Kaufhaus-Unternehmen bekam im Januar 2021 nach Lufthansa und Tui der dritte deutsche Großkonzern einen Kredit vom Staat.

Kein Karstadt oder Kaufhof mehr - dafür 600 Millionen Euro für Galeria 2.0

In die Neuvermarktung der Galeria 2.0 sollen in den nächsten drei bis vier Jahren rund 600 Millionen Euro fließen. Mit allein 400 Millionen Euro sollen dabei die 131 Warenhäuser modernisiert werden. 50 bis 60 Gebäude sollen vollständig saniert werden, der Rest nur teilweise. Für E-Commerce, IT und Logistik sind rund 200 Millionen Euro eingeplant.

Die neuen Konzepte sollen „ganz genau auf den lokalen Standort abgestimmt“ werden, sagte Müllenbach dem Handelsblatt. Man wolle damit „das vernetzte Herz der Innenstadt werden“. Helfen soll dabei die Kategorisierung der Warenhäuser in: Weltstadthaus, regionaler Magnet und lokales Forum. Die Standorte in Frankfurt*, Kleve und Kassel sollen als Pilotfilialen für Galeria 2.0* dienen.

NameGaleria Karstadt Kaufhof GmbH
SitzEssen (Deutschland)
Umsatz4,79 Mrd. Euro (2017)

Galeria Karstadt Kaufhof hatte 2020 Filialen* in ganz Deutschland geschlossen - auch Frankfurt war betroffen. Die Pilotfiliale in der Frankfurter Zeil soll zunächst bis 2025* bestehen bleiben, solange läuft der Vertrag zwischen Vermieter und der Geschäftsführung des Konzerns.

Galeria Karstadt Kaufhof in Kassel: Pilotfiliale mit Service-, Waren- und Erlebnisangeboten

Müllenbach erklärt: „Bei regionalen Magneten wie beispielsweise Kassel geht es darum, das Angebot mit Services, Waren und Erlebnis anzureichern, die genau dort nachgefragt werden.“ Beispielsweise will Galeria Karstadt Kaufhof die eigene Verkaufsfläche in Kassel verkleinern, um damit Platz für anderes zu schaffen. Das können regionale Produkte, Serviceangebote, E-Bike-Stationen und Paketschalter sein.

Eine App soll das stationäre Angebot ergänzen. In ihr sollen Kunden Parkplätze im eigenen Parkhaus und Tische im Warenhaus-Restaurant reservieren können. Darüber hinaus sollen auch Partnerangebote möglich sein, wie etwa Friseurtermine oder die Abholung des neuen Personalausweises im Bürgerbüro. (jey/dpa) *Fr.de und hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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