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Carl Haglund (rechts), Parteichef der Schwedischen Volkspartei und zugleich Verteidigungsminister, mit dem slovenischen Verteidigungsminister Roman Jakic.
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Carl Haglund (rechts), Parteichef der Schwedischen Volkspartei und zugleich Verteidigungsminister, mit dem slovenischen Verteidigungsminister Roman Jakic.

Finnlands Bonität

Finnland will Sozialleistungen kürzen

Und da waren es nur noch drei Staaten im Euroraum, die sich die Spitzen-Bonitätsnote Triple-A der Rating-Agenturen verdienen: Deutschland, Luxemburg und Finnland. Letzteres will durch eine Kürzung der Sozialleistungen sichern, dass das auch so bleibt.

Finnland will sich durch die Kürzung von Fürsorge-Leistungen seine Spitzen-Bonitätsnote der Ratingagenturen erhalten. Die aus sechs Parteien bestehende Regierungskoalition beschloss am Freitagabend, Geldleistungen im Gesundheitswesen und in der Bildung zu reduzieren. "Die Ratingagenturen haben darauf vertraut, dass Finnland dazu in der Lage ist, Reformen durchzusetzen. Wir haben heute darauf die exakte Antwort gegeben", sagte Carl Haglund, Parteichef der Schwedischen Volkspartei und zugleich Verteidigungsminister. Finnland war jüngst wegen wachsender Staatsschulden getadelt worden. Der bisherige Euro-Klassenprimus war zum Jahresanfang in die Rezession abgerutscht und steht vor demografischen Herausforderungen. Deshalb vereinbarten die Parteien am Freitag auch eine Anhebung des Rentenalters.

Die US-Ratingagentur S&P hatte zum Wochenschluss den Niederlanden und damit dem Heimatland von Euro-Gruppenchef Jeroen Dijsselbloem die Spitzen-Bonitätsnote "AAA" entzogen. Es gibt nur noch drei Staaten im Währungsraum, die von allen großen Agenturen so bewertet werden. Dazu zählen Deutschland, Luxemburg und Finnland. (rtr)

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