Coronakrise

Fast jeder zweite Berufstätige mit Homeoffice

Umfrage: Begrüßung per Handschlag auf der Arbeit fast überall untersagt.

Wegen der massiven Einschränkungen in der Coronavirus-Krise hat sich der Anteil der im Homeoffice arbeitenden Berufstätigen innerhalb kurzer Zeit deutlich erhöht. Bei einer repräsentativen Umfrage habe knapp jeder zweite Berufstätige (49 Prozent) angegeben, mittlerweile von zu Hause aus zu arbeiten, teilte der Digitalverband Bitkom am Mittwoch mit. Von ihnen durften 18 Prozent nach eigenen Angaben zuvor gar nicht im Homeoffice arbeiten, 31 Prozent konnten das schon vorher und weiteten die Arbeit von zu Hause nun aus.

Allerdings gaben demnach auch rund vier von zehn Berufstätigen an, ihre Tätigkeit sei grundsätzlich nicht fürs Homeoffice geeignet. Bei 45 Prozent der befragten Berufstätigen ersetzten aber Telefon- und Online-Konferenzen bisherige Treffen mit persönlicher Anwesenheit, wie es hieß. Darüber hinaus verboten offenbar viele Arbeitgeber Körperkontakt: 96 Prozent der Berufstätigen gaben in der Umfrage an, ihr Arbeitgeber habe Begrüßungen per Handschlag untersagt.

Auch berichteten viele Befragte von weiteren Einschnitten im Arbeitsalltag wie einem Empfangsverbot von Gästen am Unternehmensstandort (19 Prozent) oder der Absage von Veranstaltungen mit externen Gästen (elf Prozent). Knapp zwei Drittel aller Befragten teilten die Ansicht, dass digitale Technologien dabei helfen könnten, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Bitkom Research befragte zwischen dem 11. und 15. März telefonisch 1002 Menschen ab 16 Jahren. Unter ihnen waren 522 Berufstätige. (afp)

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