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Handys sind bislang oft nicht besonders umweltfreundlich.
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Handys sind bislang oft nicht besonders umweltfreundlich.

Smartphone

Fairphone: Nachhaltiger und grüner telefonieren

  • Tobias Schwab
    VonTobias Schwab
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Fairphone stellt neues Handy vor. Es soll das erste „elektromüllneutrale“ Mobiltelefon der Welt sein.

Das nachhaltigste Handy ist ein gebrauchtes. Da selbst das „fairste“ Smartphone dazu beiträgt, weitere wertvolle Ressourcen wie Coltan und Gold zu verbrauchen, ist ein generalüberholtes Gerät die bessere Wahl. Soll es doch ein neues Teil werden, könnten Handys von Fairphone und Shiftphone eine Alternative sein - zwei Firmen, die sich zum Ziel gesetzt haben, faire und „grüne“ Mobiltelefone zu produzieren.

Das niederländische Unternehmen Fairphone präsentierte am Donnerstag die vierte Generation seines Produkts. Das Fairphone 4 unterstützt mit Qualcomms Snapdragon-Prozessor 750G erstmals die fünfte Mobilfunkgeneration (5G). Wie bei den Vorgängermodellen setzen die Niederländer auf Reparierbarkeit: Das Gerät besteht aus acht Modulen, die Besitzerinnen und Besitzer bei Bedarf selbst austauschen können. Auch der Akku kann ge- wechselt werden.

Fairphone will „verantwortungsbewusst“ recyceln

Das Fairphone soll das erste „elektromüllneutrale“ Mobiltelefon der Welt sein, wie Firmenchefin Eva Gouwens am Donnerstag erklärte. Für jedes verkaufte Gerät werde ein Handy generalüberholt oder die gleiche Menge an Elektronikmüll verantwortungsbewusst recycelt, so das Versprechen. Fairphone fertigt nach eigenen Angaben so nachhaltig und fair wie möglich, setzt unter anderem auf konfliktfrei gehandeltes Zinn und Wolfram, recyceltes Kupfer sowie Fairtrade-Gold. Hinzu kommt eine ungewöhnlich lange Garantie von fünf Jahren.

Für die nachhaltigere Produktion und technische Ausstattung – 6,3 Zoll großer Full-HD-Plus-Bildschirm, sechs Gigabyte (GB) RAM und 128 GB interner Speicher sowie verbesserte Kamera mit drei Objektiven – müssen Kund:innen etwas tiefer in die Tasche greifen. Einstiegspreis: 579 Euro.

Auch Shiftphone setzt auf transparente Lieferketten

Auf eine möglichst transparente Lieferkette und modulare Bauweise setzt auch das Unternehmen Shiftphone im hessischen Falkenberg. Um Konfliktmineralien zu vermeiden, verwendet das Unternehmen beispielsweise Keramik statt Coltan. Wie bei Fairphone können Shiftphone-Nutzer:innen ihr altes Gerät zurückgeben, damit wertvolle Rohstoffe recycelt werden können. Bei Shiftphone gibt’s dafür sogar ein Pfand von 22 Euro zurück.

Nicht umsonst führt die Organisation „I fix it“ beide Hersteller in ihrem Reparierbarkeitsindex für Smartphones auf den beiden Top-Plätzen – weit vor Apple und Samsung.

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