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Automarkt Opel

Fahrt aus der Krise

Der europäischer Automarkt ist auf Erholungskurs. Auch die GM-Tochter Opel legt zu. Die Rüsselsheimer Marke mit dem Blitz und ihre britische Schwester Vauxhall steigerten die Neuzulassungen im vergangenen Monat um 6,1 Prozent.

Lichtblick für Europas Autohändler: Die Pkw-Nachfrage kletterte im Oktober um 4,6 Prozent auf etwas mehr als eine Million Fahrzeuge. Das ist das erste Mal seit immerhin zwei Jahren, dass der Absatz in zwei aufeinander folgenden Monaten zugelegt hat, wie der europäische Herstellerverband ACEA am Dienstag hervorhob.

Schon im Juli und im September hatte sich der Aufwärtstrend angedeutet. Dennoch: Nach fünf Jahren Talfahrt hat die Automobilindustrie die Krise nicht überwunden. Für 2013 rechnen Experten mit dem niedrigsten Absatz seit zwei Jahrzehnten. Erst 2014 dürfte es besser werden.

Absatz in Spanien geklettert

Stark aufwärts ging es im von der Schuldenkrise gebeutelten Spanien – hier kletterte der Absatz mit plus 34,4 Prozent EU-weit am stärksten. Das ebenfalls tief in der Krise steckende Italien war dagegen das einzige große westeuropäische Land, in dem die Verbraucher nicht mehr Autos kauften als vor einem Jahr.

In Deutschland rollten 2,3 Prozent mehr neue Wagen zu den Kunden. Das deute darauf hin, dass hierzulande nun ältere Fahrzeuge durch neue ersetzt würden, sagte Carlos Da Silva von IHS Automotive. „Das Ende des Tunnels ist nahe. Lasst uns hoffen, dass danach keine allzu kurvenreiche Strecke folgt.“

Größte Gewinner im Oktober waren Renault und Toyota, deren Neuzulassungen deutlich zulegten. Volkswagen baute seine Dominanz weiter aus, der Wolfsburger Konzern mit Marken wie VW, Audi, Seat und Skoda steigerte seinen Marktanteil leicht auf 25,7 Prozent. Dagegen mussten Peugeot und Fiat weitere Einbußen verkraften. Die Neuzulassungen der angeschlagenen französischen Zwei-Marken-Gruppe PSA sanken um rund ein Prozent, weil Citroen schwächelte. Der Marktanteil des Konzerns ging um 0,6 Prozentpunkte auf 11,5 Prozent zurück. Damit steigt der Druck auf Peugeot, weitere Partner zu finden, um sein Überleben zu sichern.

Renault und Toyota größte Gewinner

Fiat verkaufte sogar 7,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Marktanteil ging auf 5,8 von 6,5 Prozent zurück. Damit wird die von Konzernchef Sergio Marchionne angestrebte Fusion mit Chrysler immer dringender, um Zugriff auf die Kassen der US-Tochter zu bekommen.

Stabilisiert hat sich die lange ums Überleben ringende General-Motors-Tochter Opel. Die Rüsselsheimer Marke mit dem Blitz und ihre britische Schwester Vauxhall steigerten die Neuzulassungen im vergangenen Monat um 6,1 Prozent. Der Marktanteil kletterte leicht auf sechs (5,9) Prozent.

Große Sprünge beim Marktanteil machten indes Renault und Toyota: Die Franzosen verkauften 14 Prozent mehr Wagen und steigerten den Anteil auf 9,5 Prozent, die Japaner setzten sogar 16,5 Prozent mehr Autos ab und erhöhten ihren Marktanteil auf 4,7 Prozent. rtr

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