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Die Goldman-Investition hat den Wert von Facebook gesteigert.
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Die Goldman-Investition hat den Wert von Facebook gesteigert.

Goldman-Investition

Facebook ist 50 Milliarden Dollar wert

Die Investitionen der Goldman Sachs-Bank und eines russischen Investors haben den Wert des sozialen Netzwerks Facebook von 37 Milliarden auf 50 Milliarden gesteigert.

Beim Internet-Portal Facebook steigen zwei neue Großinvestoren ein. Die US-Bank Goldman Sachs und der russische Investor Digital Sky Technologies haben sich laut einem Bericht der New York Times mit 500 Millionen Dollar an Facebook beteiligt, womit das größte Netzwerk der Welt auf einen Gesamtwert von 50 Milliarden Dollar taxiert würde.

Mit dem Deal könnte sich das Vermögen von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg verdoppelt haben, schrieb die Zeitung. Es war jüngst vom Magazin Forbes auf 6,9 Milliarden Dollar geschätzt worden. Damals wurde Facebook mit 23 Milliarden Dollar bewertet. Zuckerberg besitzt etwa ein Viertel der Facebook-Aktien.

Dem Bericht zufolge investiert Goldman Sachs 450 Millionen Dollar, die russische Gruppe zunächst 50 Millionen Dollar. Die Großbank darf aber nach Angaben von nicht namentlich genannten Beteiligten einen Teil ihrer Facebook-Anteile in einem Volumen von bis zu 75 Millionen Dollar an die russische Firma weiterverkaufen. Die Unternehmen hätten sich nicht zu den Vorgängen äußern wollen, berichtet die New York Times.

Unterdessen interessiert sich Berichten zufolge die US-Börsenaufsicht SEC zunehmend für den Handel mit Anteilen von boomenden Internetfirmen wie Facebook, Twitter und anderen. Einer der Gründe für das Interesse ist, dass auch private Start-ups gewissen Veröffentlichungspflichten unterliegen, wenn sie mehr als 500 Anteilseigner aufzuweisen haben – selbst wenn sie keinen Börsengang beantragt haben. Um das zu vermeiden, könnte Goldman gemäß dem Bericht der New York Times möglicherweise eine Zweckgesellschaft einrichten, die als ein einzelner Investor bei Facebook auftreten könnte, obwohl sie letztlich als Sammelbecken für Beiträge reicher Anleger dienen würde.

Aktien nicht öffentlich notierter Unternehmen wie Facebook oder Twitter können in den USA an privaten Börsen wie Second Market in New York oder Shares Post in Kalifornien gehandelt werden. Als Verkäufer treten üblicherweise ehemalige Beschäftigte der Start-ups auf oder Investoren, die zu einem sehr frühen Zeitpunkt eingestiegen sind. Nur institutionelle Investoren oder reiche Privatleute haben Zugang zu derartigen Börsen.

Von den weltweit 100 Konzernen mit dem höchsten Börsenwert kommen indes nur vier aus Deutschland: Siemens, BASF, VW und Daimler gehören in diese Gruppe, wie eine Analyse des Handelsblatts ergab. Allerdings legte das wichtigste Börsenbarometer Deutschlands – der Dax – 2010 mit 16 Prozent stärker zu als alle großen Börsenindizes der Welt.

In einem Jahr steigerten die 30 größten deutschen Konzerne ihren Börsenwert um 112 Milliarden Euro. Mit dieser Summe „ließen sich die Großkonzerne Daimler und BASF auf einen Schlag kaufen“, schrieb die Zeitung.

Insgesamt steigerten die Konzerne weltweit ihren Wert um 581 Milliarden Euro auf 9,3 Billionen Euro. Neue Nummer Eins ist gemäß der Handelsblatt-Auswertung der US-Ölriese Exxon mit einem Börsenwert von 276 Milliarden Euro, gefolgt vom bisherigen Spitzenreiter und Wettbewerber Petrochina. Die vorderen Plätze machen Rohstoff- und IT- Konzerne unter sich aus: Sieben der zehn wertvollsten Unternehmen fördern Öl und andere Bodenschätze oder sind in der Internetbranche aktiv.

Den spektakulärsten Satz nach vorne machte Apple. Der US-Hersteller von Computerelektronik stieg in der Rangliste der 100 wertvollsten Unternehmen der Welt um zehn Plätze auf Rang drei auf. Den größten Sprung nach vorne aus deutscher Sicht schaffte Siemens von Platz 67 auf 42. Neu aufgestiegen sind BASF, Daimler und VW. Abgefallen sind Eon, Deutsche Telekom und Bayer. ( dapd/dpa)

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