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An einem Stand auf der Hannover Messe gibt ein Roboter einem Mann die Hand.

Hannover Messe

Fabrik der Zukunft

Auf der Hannover Messe werden neue Trends vorgestellt.

Smarte Roboter, neue Geschäftsmodelle, schnelles Internet: die am heutigen Montag beginnende Hannover Messe (bis 5. April) versucht als Innovationsplattform für vernetzte Produktionsabläufe der Zukunft neue Trendthemen abzubilden. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie die bisher gesammelten großen Datenmengen in der Fabrik der Zukunft für eine kostengünstige und flexible Produktion eingesetzt werden können. Schlüsseltechnik sind die künstliche Intelligenz – und der neue Mobilfunkstandard 5G. In einem Testfeld („5G-Arena“) werden Produktionsanwendungen gezeigt.

Der Ericsson-Konzern zeigt den Prototypen eines Arbeitsroboters, der dank seiner Sensoren dem Besucher feinfühlig Pfefferminz-Dosen reichen kann. Er soll zeigen, dass sich der Roboter bei der Zusammenarbeit mit Menschen in der Fabrik künftig nicht mehr hinter Zäunen verstecken muss.

Neue Ideen, neue Gedanken und neue Ansätze für die Fabrik der Zukunft will auch die SEW Eurodrive bieten, die mit ihrem Produktionskonzept auf die sich wandelnde Automobilindustrie setzt. Auch ABB hat die zunehmende Kooperation von Mensch und Maschine im Visier.

Ein Beispiel der Mobilität der Zukunft preist Geschäftsführer Wolfgang Seeliger von Leichtbau BW an: Es ist eine Art einsitziger Kabinenroller für die Stadt. Das Fahrzeug soll dank Carbon, Teilen aus dem 3D-Drucker und Beschränkung aufs Wesentliche nur 400 Kilo wiegen und nur ein Viertel der Fläche eines normalen Autos einnehmen. Volkswagen dagegen zeigt Anwendungsmöglichkeiten für künftig autonom fahrende Autos. (dpa)

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