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Blick auf die Börse
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Börse heute

Euro-Rally trotz Schuldensorgen

Devisenhändler haben auf Berichte reagiert, denen zufolge sich Deutschland weiteren Hilfszusagen für Griechenland nicht verweigern werde. Die Schuldenkrise bleibt damit auch auf dem Parkett ein Thema.

Devisenhändler haben auf Berichte reagiert, denen zufolge sich Deutschland weiteren Hilfszusagen für Griechenland nicht verweigern werde. Die Schuldenkrise bleibt damit auch auf dem Parkett ein Thema.

Der Euro ist nicht zu bremsen. In der Nacht kletterte die Gemeinschaftswährung kurzzeitig sogar über die Marke von 1,44 Dollar. Devisenhändler haben auf Berichte reagiert, denen zufolge sich Deutschland weiteren Hilfszusagen für Griechenland nicht verweigern werde. Die Schuldenkrise bleibt damit auch auf dem Parkett ein Thema.

Zyperns Wirtschaft ist eng mit der griechischen verbandelt. „Zu eng“, befindet die Rating-Agentur Fitch und begründet so eine Herabstufung der Bonität des Inselstaats. Als kleine Wirtschaft mit einem verhältnismäßig großen Bankensektor sei Zypern besonders anfällig, hieß es bei Fitch.

Trotzdem dürften an diesem Dienstag die Börsenampeln eher auf Grün stehen. Nach dem Frühlingsfeiertag gestern greift heute die Londoner City wieder ins Handelsgeschehen ein. Wegen des Heldengedenktags Memorial Day in en USA fehlen Vorgaben der Wall Street. Händler bescheiden sich mit kräftigen Kursgewinnen in Japan als Impulsgeber. Am Tokioter Aktienmarkt war der Nikkei-Index um fast zwei Prozent gestiegen. Nachrichten, denen zufolge die Industrie Nippons wieder Tritt fasst, sorgten für gute Laune.

Auch die deutschen Verbraucher zeigten sich in Kauflaune. Im April sind die Umsätze der Einzelhändler um über 5 Prozent binnen Jahresfrist gestiegen. Preisbereinigt ergibt sich ein Plus von 3,6 Prozent. Allerdings haben einige Experten nach dem Einbruch im März mit einer stärkeren Gegenbewegung gerechnet. Das Konsumklima deutete in der vergangenen Woche allerdings auf eher wachsende Sorgen der Verbraucher.

Auch den Versorgern stehen nicht gerade rosige Zeiten bevor. Der Ausstieg aus der Atomkraft bei Beibehaltung der Brennelementesteuer markiert das Ende einer Ära. Die Papiere von Eon und RWE werden weiter eher mit schwachem Potenzial gesehen. Bei Ökoaktien warnen Analysten vor übertriebener Euphorie.

Aus den USA erwarten Händler heute neue Nachrichten vom Häusermarkt. Der Case-Shiller-Hauspreisindex wird am Nachmittag veröffentlicht. Sehr viel mehr Aufmerksamkeit wird aber der Chicagoer Einkaufsmanagerindex auf sich ziehen. Der Stimmungsindex gibt Auskunft über die Investitionsfreude der Unternehmen. Diese hatte aber anderen Umfragen zufolge in den USA schon einige Dellen aufgewiesen.

Für die EU stehen die aktuellen Verbraucherpreise an. In Deutschland, Belgien und Spanien waren die Inflationsraten zuletzt leicht zurück gegangen. Händler rechnen aber nicht damit, dass diese Signale die Europäische Zentralbank (EZB) beeindrucken werden. Die Währungshüter dürften im Juli die Zinsen ein zweites Mal anheben.

DAX-Kamera von der Börse Frankfurt

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