Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die gute Wirtschaftsentwicklung hat in den letzten Jahren auch zu mehr Arbeitsplätzen geführt.
+
Die gute Wirtschaftsentwicklung hat in den letzten Jahren auch zu mehr Arbeitsplätzen geführt.

Arbeitsmarkt

Erwerbstätigenzahl auf Rekordhoch

Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich robust: Die Zahl der Erwerbstätigen klettert seit Jahren und erreicht 2016 Rekordniveau. Die Aussichten sind nach Einschätzung von Experten gut - dennoch könnte die Zahl der Arbeitslosen steigen.

In Deutschland haben so viele Menschen Arbeit wie nie seit der Wiedervereinigung 1990: Die Rekordzahl von 43,5 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in der Bundesrepublik ermittelte des Statistische Bundesamt im Durchschnitt des vergangenen Jahres. Das waren 429 000 oder ein Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die Zahl der inländischen Erwerbstätigen stieg nach Angaben der Wiesbadener Behörde vom Montag im Vergleich zum Vorjahr um 425 000 oder ein Prozent auf gut 43,4 Millionen. Während die Zahl der Selbstständigen um 28 000 auf gut 4,3 Millionen sank, gab es bei den Arbeitnehmern mit Wohnort in Deutschland ein Plus von 453 000 auf etwa 39,1 Millionen. Dabei ging es bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erneut nach oben, während geringfügige Beschäftigung im Trend der vergangenen Jahre weiter abnahm.

Insgesamt setzte sich der seit mehr als zehn Jahren anhaltende Aufwärtstrend fort. Der Zuwachs 2016 fiel nach vorläufigen Berechnungen der Statistiker sogar noch etwas größer aus als ein Jahr zuvor: 2015 hatte die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland um 377 000 oder 0,9 Prozent zugelegt.

Zusätzliche Jobs entstanden im vergangenen Jahr vor allem in Dienstleistungsberufen (plus 426 000 Erwerbstätige). Den größten absoluten Anteil daran hatten Bereiche wie Erziehung und Gesundheit (plus 200 000). Auch in Handel und Gastgewerbe (plus 105 000) ging es nach oben. Im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) hingegen stagnierte die Zahl der Erwerbstätigen auf dem Niveau von 2015. Weniger Erwerbstätige als ein Jahr zuvor wurden 2016 in der Land- und Forstwirtschaft sowie in der Fischerei gezählt (minus 17 000).

Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich dank stabiler Konjunktur seit Monaten in bester Verfassung. Nach jüngsten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren im November 2,532 Millionen Männer und Frauen arbeitslos gemeldet - so wenige wie zuletzt vor 25 Jahren. Die Arbeitslosenquote sank auf 5,7 Prozent. 2017 wird nach Einschätzung von Ökonomen die Zahl der Erwerbstätigen zwischen 300 000 und 400 000 zunehmen. Dennoch könnte die Arbeitslosigkeit steigen, weil mehr Flüchtlinge nach Jobs suchen. Die Arbeitsmarkdaten für Dezember 2016 veröffentlicht die Nürnberger Bundesagentur an diesem Dienstag (3. Januar). (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare