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Wer will Beate Uhse haben?
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Wer will Beate Uhse haben?

Beate Uhse

Erotikkette Beate Uhse sucht Käufer

Für den Sex-Artikel-Versand Beate Uhse, der Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet hat, gibt es offenbar eine ganze Reihe von Interessenten.

Der insolvente Sexartikel-Versender Beate Uhse sucht einen Käufer. Parallel zur Sanierung in Eigenverwaltung sei der Verkaufsprozess für das Unternehmen am Dienstag offiziell eingeleitet worden, teilte die Firma mit. Es gebe eine Vielzahl von potenziellen Investoren, die dem Unternehmen bereits Interesse signalisiert hätten. Dazu gehörten neben strategischen Käufern auch Finanzinvestoren.

„Der hohe Bekanntheitsgrad und die lange Tradition des Unternehmens stoßen ebenso auf Interesse potenzieller Investoren wie unser Kundenstamm“, sagte Vorstandschef Michael Specht. Beate Uhse hatte Mitte Dezember Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Der Konzern, der seit 2015 in den roten Zahlen steckt, will neben einem möglichen Verkauf auch die Sanierung aus eigener Kraft vorantreiben. Man stehe bereits in aussichtsreichen Verhandlungen über die Gewährung eine Massekredits, sagte der Generalbevollmächtigte Justus von Buchwaldt.

Beate Uhse wurde 1946 von Beate Rotermund-Uhse gegründet, einer Ex-Luftwaffenpilotin. 1962 eröffnete ihr Unternehmen in Flensburg den ersten Sexshop der Welt. Der Konzern entwickelte sich bald zu Europas größtem Erotik-Konzern mit Sex-Läden, Kinos und einem Versandhaus. Mit dem Internet begann aber der Niedergang, weil Sexfilme quasi überall kostenlos heruntergeladen werden können. Um aus der Schmuddelecke herauszukommen, baute Beate Uhse das Geschäft um und versuchte verstärkt, Frauen als Kundinnen zu gewinnen. Doch auch das half wenig, weil das Konzept nach Meinung von Experten nur halbherzig verfolgt wurde. (rtr)

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