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Die Einreise einer begrenzten Zahl zusätzlicher Erntehelfer sei vertretbar, so das Innenministerium.

unter Auflagen

Erntehelfer dürfen doch kommen

Eigentlich dürfen derzeit keine Saisonarbeiter nach Deutschland einreisen, nun soll es aber eine Ausnahme geben.

Um drohende Ernteausfälle zu verhindern, sollen in diesem und im kommenden Monat jeweils 40 000 Saisonarbeiter aus Osteuropa nach Deutschland einreisen dürfen. Darauf haben sich Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU) am Donnerstag verständigt. Laut einem Konzeptpapier der beiden Ressorts dürfen die Arbeiter ausschließlich in Gruppen und mit dem Flugzeug einreisen. 

Vorgesehen ist außerdem eine Gesundheitsprüfung. Liegen Anhaltspunkte auf eine Corona-Infektion vor, soll die Einreise verweigert werden. Die neu eingereisten Helfer müssen demnach in den ersten 14 Tagen nach ihrer Ankunft getrennt von anderen Beschäftigten arbeiten und dürfen den Betrieb nicht verlassen. 

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Mathias Middelberg (CDU), begrüßte den Kompromiss. „Die strengen Vorgaben zu Hygiene und Unterbringung sorgen für bestmöglichen Infektionsschutz“, sagte er. Middelberg, der zunächst für einen Einsatz von Flüchtlingen in der Landwirtschaft geworben hatte, erklärte, eine Einreise einer begrenzten Zahl zusätzlicher Erntehelfer aus Südosteuropa sei unter diesen Umständen vertretbar. Das Innenministerium hatte, um eine rasche Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland zu verhindern, weitgehende Einreisebeschränkungen für Saisonarbeiter verhängt. Davon waren vor allem Erntehelfer aus Rumänien betroffen. (dpa)

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