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Markus Frick bei der ARD-Talkshow - Menschen bei Maischberger (Archivbild).

Markus Frick

Ermittlungen gegen Ex-Börsenexperten

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen den früheren TV-Börsenexperten Markus Frick wegen gewerbsmäßigem Betrug im Zusammenhang mit Kaufempfehlungen für verschiedene Börsenbriefe. Frick war bereits 2011 wegen strafbarer Aktienempfehlungen verurteilt worden.

Dem früheren TV-Börsenexperten Markus Frick werden erneut Marktmanipulationen vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittle wegen gewerbsmäßigen Betrugs im Zusammenhang mit Kaufempfehlungen für verschiedene Börsenbriefe, sagte die Sprecherin der Behörde, Nadja Niessen, in Frankfurt. Frick war wegen strafbarer Aktienempfehlungen im April 2011 bereits vom Berliner Landgericht rechtskräftig zu einem Jahr und neun Monaten Haft mit Bewährung verurteilt worden.

Frick sitzt in U-Haft

Frick wurde den Angaben zufolge nach einer Anzeige der BaFin festgenommen und sitzt in U-Haft. „Es gibt umfangreiche Ermittlungen im In- und Ausland“, sagte Niessen. Das Landeskriminalamt in Wiesbaden unterstütze die Ermittler. Zu Einzelheiten machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben. Auch Fricks Anwalt, Daniel Krause, bestätigte lediglich die Ermittlungen. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung wurde Frick Anfang des Jahres in Berlin festgenommen und sitzt in Frankfurt in U-Haft.

Das Berliner Gericht hatte außer der Bewährungsstrafe 42 Millionen aus dem Vermögen einer Treuhandgesellschaft, bei der Frick Aktienpakete hatte, und 420.000 Euro aus seinem Privatvermögen für verfallen erklärt. Frick war durch die TV-Sendung „Make Money - Die Markus Frick Show“ auf N24 bekanntgeworden. (dpa)

Wie der Fall von Markus Frick weiterging, können Sie hier nachlesen:

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