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Enviria-Gründer Melchior Schulze Broch.
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Enviria-Gründer Melchior Schulze Broch.

Hessischer Gründerpreis

Enviria: Solartechnik fürs Firmendach

  • Tobias Schwab
    VonTobias Schwab
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Melchior Schulze Brock hat die Enviria Energy Holding gegründet und bietet innovative Energy-as-a-Service-Lösungen an, um Firmen stärker in die Energiewende einzubinden.

Wer braucht Sie?
Immer mehr B2B-Unternehmen wollen heute in erneuerbare Energien einsteigen, um nachhaltiger zu werden und dabei Kosten zu sparen. Bisher war das jedoch aufwändig und riskant. Wir bieten einfachen und sicheren Zugang zum gesamten Ökosystem der erneuerbaren Energien. So können Unternehmen etwas für die Umwelt tun und sich gleichzeitig komplett auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Warum haben Sie gegründet?
Die Energiewende ist die zentrale Aufgabe unserer Zeit. Darum lag mir von Anfang an viel daran, dass mein Unternehmen nicht nur im wirtschaftlichen Sinn nachhaltig aufgestellt ist, sondern einen positiven Einfluss auf unser Klima hat. Die Photovoltaik bietet auf beiden Ebenen enormes Potenzial – und so war die Gründung von Enviria nur natürlich.

Wer hat in Sie investiert/wer nicht?
Anders als klassische Start-ups sind wir nicht sofort ans Geld-Einsammeln gegangen. Stattdessen haben wir eine kleine Working Capital Linie aufgenommen und so Enviria aufgebaut. Erst jetzt sind wir dabei, Gespräche mit Investoren zu führen, um die Skalierung unseres Unternehmens voranzutreiben.

Was war die größte Hürde?
Die Energiewende ist erst seit Kurzem zu einem echten Trendthema geworden. So war es in den Anfangsjahren unserer Gründung oft noch schwierig, Investoren und Unternehmen vom Sinn nachhaltiger Technologien zu überzeugen – mit entsprechenden Auswirkungen auf unsere Liquidität. Da mussten wir lange jeden Cent zweimal umdrehen.

Wo brennt es im Betrieb?
Relativ zu unseren Kennzahlen arbeiten wir bei Enviria im Moment noch mit einem ziemlich kleinen Team. Das bedeutet natürlich auch: hohe Auslastung, lange Tage. Wir suchen darum mit Hochdruck neue Talente, die uns bei unserer Arbeit unterstützen.

Was ist der große Traum?
Unser Ziel ist es, die Energielandschaft nachhaltig zu verändern und den Strommarkt zu einem dezentralen, demokratischen System umzubauen. Großartig wäre es obendrein, wenn wir uns dabei den Spaß und die Freiheit bewahren können, die unseren Alltag im Start-up heute ausmachen.

Was könnte eine neue Bundesregierung dazu beitragen, um Ihre Träume wahr werden zu lassen.
Die Politik kann die Rahmenbedingungen für die Ausweitung dezentraler Solarkraftwerke schaffen. Dafür sollte der Fokus fortan mehr auf dem Ausbau ungenutzter Dachflächen liegen, anstatt PV-Kraftwerke auf wertvollen Freiflächen zu errichten. Außerdem gilt es, bürokratische und regulatorische Hürden aus dem Weg zu räumen, die einer dezentralen Energieversorgung im Weg stehen.

Das sagt die Jury:
Mit seiner fünfminütigen Präsentation überzeugte Melchior Schulze Brock die Jury von dem Ansatz der Enviria Energy Holding GmbH, die Nutzung von Solarenergie für Unternehmen attraktiver zu machen. So beseitigt Enviria mit seinem Partnernetzwerk nicht nur die Komplexität der Planung, Finanzierung, Errichtung und des Betriebs von Photovoltaikanlagen, sondern ebnet mit maßgeschneiderten B2B-Lösungen einer Vielzahl unterschiedlichster Branchen und Betrieben den Weg in eine renditeorientierte Solarenergiegewinnung. Aus Sicht der Jury leistet die schnell wachsende Enviria Energy Holding einen spürbaren Beitrag zur Energiewende, da bislang unerschlossene Bereiche aktiv an dieser teilnehmen können.

Partnerschaft:
Die Frankfurter Rundschau unterstützt auch in diesem Jahr wieder den Hessischen Gründerpreis. Bis zum Finale am 3. November in Frankfurt stellen wir die zwölf besten Gründerinnen und Gründer vor.

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