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Tesla

Elon Musk twittert und Bitcoin-Preis bricht erneut ein

Tesla-Chef Elon Musk twittert erneut - und der Bitcoin-Kurs fällt abermals.

Update vom Montag, 17.05.2021, 08.00 Uhr: Am Sonntag (16.05.2021) hat Tesla-Chef Elon Musk den Kurs von Bitcoin erneut unter die 45.000-Dollar-Marke gedrückt.  So niedrig war der Stand letztmals im Februar. Musk hatte durchblicken lassen, dass sein Konzern dessen Bitcoin-Bestand verkaufen könnte.

Auf Twitter hatte ein Nutzer geschrieben, Bitcoin-Besitzer würden sich im kommenden Quartal ärgern, wenn herauskomme, dass Tesla den Rest seiner Bitcoins verkauft habe. Angesichts des Hasses, der Musk entgegenschlage, könne man ihm das nicht übelnehmen. „In der Tat“, war die Antwort von Elon Musk.

Ob der Konzern tatsächlich seine Bitcoin-Bestände veräußert hat, ist bislang unklar.

Elon Musk twittert und lässt Bitcoin-Preis einbrechen

Erstmeldung: Der Techunternehmer Elon Musk hat entschieden, dass sein Elektroauto-Unternehmen Tesla Zahlungen mit Bitcoin stoppt. Dies erklärte der Techriese Musk am Mittwoch (12.05.2021) in einem Tweet auf der Social-Media-Plattform Twitter. Musk begründete den Stopp von Bitcoin mit dem rapide ansteigenden Verbrauch von fossilen Brennstoffen, die für die Herstellung von und Transaktionen mit Bitcoins benötigt würden. Vor allem, dass viel Kohleenergie dafür genutzt werde, sei bedenklich, so Musk.

Elon Musk: Bitcoin weise negative Umweltbilanz auf

Elon Musks Tweet blieb nicht folgenlos: Der Bitcoin-Preis stürzte schlagartig um Tausende Dollar ab. Zuletzt lag der Kurs nur noch bei 48.000 Dollar - über 15 Prozent niedriger als davor. Allerdings standen Kryptoanlagen im allgemeinen Abwärtstrend an den Börsen zur Wochenmitte schon vor Elon Musks Nachricht auf Twitter deutlich unter Druck.

Und nicht nur für Bitcoin hatte Elon Musks Statement Auswirkungen: Auch die zweitgrößte Digitalwährung Ether, das Krypto-Meme Dogecoin und andere Cyberdevisen wie Binance Coin und Ripple stürzten an der Börse stark ab, erholten sich aber über Nacht wieder.

Elon Musk äußert sich kritisch über Bitcoin.

Elon Musk sagte jedoch auch, dass er grundsätzlich ein Fürsprecher der Branche bliebe: „Kryptowährung ist auf vielen Ebenen eine gute Idee und wir glauben an eine vielversprechende Zukunft, aber dies kann nicht zu großen Lasten der Umwelt gehen“, hieß es in Musks Tweet. Tesla hatte erst im März begonnen, Bitcoins zum Kauf von Elektroautos zu akzeptieren. Zuvor hatte der Konzern eine Investition in Bitcoins für 1,5 Milliarden Dollar bekanntgegeben und der ältesten und bekanntesten Cyberwährung damit einen ordentlichen Schub gegeben.

Bitcoin mit negativer Umweltbilanz - Kritik ist nicht neu

Die Kritik an der Umweltbilanz und der Effizienz von Bitcoin ist nicht neu. Laut dem Bitcoin Energy Consumption Index der Online-Plattform Digiconomist, die sich unter anderem für umweltfreundlichere Krypto-Technologien einsetzt, verbraucht Bitcoin derzeit in etwa so viel elektrische Energie wie die Niederlande. Der CO2-Fußabdruck der Digitalwährung entspreche ungefähr dem Singapurs.

Bitcoin- und Krypto-Anhänger wie Twitter-Chef Jack Dorsey heben hervor, dass die Umweltbilanz mit der fortschreitenden Verbreitung von Erneuerbaren Energien langfristig wesentlich besser werden dürfte. Allerdings stehen viele Server-Farmen, die zum Bitcoin-Mining im großen Stil genutzt werden, in Ländern mit relativ geringen Stromkosten wie China oder Kasachstan. Hier stammt die Energie aber häufig aus vergleichsweise umweltschädlichen Quellen wie Kohle. Daran scheint sich nun auch Tesla-Chef Musk stärker zu stören. Musk ist auch Chef des privaten Weltraumunternehmens SpaceX. (mit dpa)

Rubriklistenbild: © Hannibal Hanschke /dpa

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