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Einzelhändler machen bessere Geschäfte

Die Geschäfte der deutschen Einzelhändler haben im April angezogen. Die Branche setzte nominal 5,1 Prozent und preisbereinigt ...

Wiesbaden. Die Geschäfte der deutschen Einzelhändler haben im April angezogen. Die Branche setzte nominal 5,1 Prozent und preisbereinigt (real) 3,6 Prozent mehr um als im April 2010, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden nach vorläufigen Zahlen mitteilte.

Stärker hatten die Einzelhandelshandelsumsätze im Jahresvergleich zuletzt im Juni 2010 zugelegt. Im schwachen Vormonat März waren die Einzelhandelsumsätze real um 3,5 Prozent und nominal um 2,0 Prozent gesunken.

Der Branchenverband HDE sprach von einem sehr guten Ergebnis. «Mit plus 2,6 Prozent von Januar bis April gegenüber dem Vorjahreszeitraum hatten wir den stärksten Jahresstart seit 2004», sagte HDE-Sprecher Kai Falk. Die gute Entwicklung im Einzelhandel setze sich fort, der Konsum bleibe stabil und stärke den deutschen Aufschwung.

Wie die Statistiker betonten, war das kräftige April-Plus allerdings auch darauf zurückzuführen, dass das Ostergeschäft in diesem Jahr zum größten Teil in den April fiel, während der Hauptteil der Ostereinkäufe 2010 bereits im März getätigt wurde.

Im Monatsvergleich stiegen die Einzelhandelsumsätze nominal um 0,9 Prozent und preisbereinigt um 0,6 Prozent. Volkswirte hatten mit einem deutlich stärkeren Zuwachs von real 1,8 Prozent gerechnet.

Der HDE erwartet trotz des guten Jahresauftakts und des weiterhin robusten Arbeitsmarktes unverändert ein Umsatzplus von 1,5 Prozent für den deutschen Einzelhandel im Gesamtjahr 2011. Preisbereinigt wird mit einem Branchenumsatz auf Vorjahresniveau gerechnet. «Wermutstropfen sind die steigenden Energiekosten und vor allem die anziehenden Benzinpreise, die den Verbrauchern direkt ins Portemonnaie greifen», sagte Falk.

Über besonders gute Geschäfte konnte sich im April freuen, wer Schuhe und Bekleidung im Angebot hatte. Dieses Segment konnte seinen Umsatz im Vorjahresvergleich nominal um 11,4 Prozent (real 10,1 Prozent) steigern. Auch bei Lebensmitteln griffen die Verbraucher beherzt zu. So flossen nominal 6,2 Prozent (real 4,7 Prozent) mehr Geld in die Supermarktkassen als vor einem Jahr. (dpa)

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