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John Cryan, Vorstandschef der Deutschen Bank.
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John Cryan, Vorstandschef der Deutschen Bank.

Deutsche Bank

Nur eine Atempause

  • Markus Sievers
    VonMarkus Sievers
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In einer Zeit voller Horrormeldungen kommt die Deutsche Bank im dritten Quartal mit einem kleinen Gewinn davon. Ein Kommentar.

Alles nicht so schlimm bei der Deutschen Bank? Vergleichsweise gut ist das Institut im dritten Quartal davongekommen. Der kleine Gewinn in einer Zeit voller Horrormeldungen für den Konzern ist erfreulich, weil er dem gefährlichen Vertrauensverlust entgegenwirkt. Aber mehr als eine Atempause verschafft er Vorstandschef John Cryan nicht.

Wieder zeigt sich, wie schwankungsanfällig Quartalsergebnisse sind. Dies gilt mehr noch als für andere Konzerne für die Deutsche Bank, die mitten im Umbruch steckt. Ein Trend lässt sich daher aus der Bilanz der vergangenen drei Monate nicht ablesen. Und schon gar nicht befreit sie Cryan von der Aufgabe, ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln.

Noch immer lastet die Vergangenheit schwer auf dem größten deutschen Geldhaus. Wie teuer die noch laufenden Rechtsstreitigkeiten am Ende werden, ist offen. Die daraus resultierende Unsicherheit belastete schon in den vergangenen Wochen die Geschäfte. Kunden zogen Geld ab, weil sie Zweifel haben, dass ihre Euro bei der Deutschen Bank noch in guten Händen sind.

Dieser Vertrauensverlust kann sich bei aller Freude über solide laufende Tagesgeschäfte leicht zur Bedrohung für die Frankfurter Gruppe entwickeln. Eine Bank ohne das Vertrauen der Sparer und Geschäftspartner ist ähnlich wackelig wie eine Bank ohne ausreichendes Kapital. Heikel wird es, wenn beides fehlt.

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