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Donald Trump, Präsident der USA, geht über den Südrasen des Weißen Hauses.
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Donald Trump verdiente als US-Präsident enorm viel Geld.

USA

Milliarden gescheffelt: Das US-Präsidentenamt machte Donald Trump noch mal reicher

  • Marvin Ziegele
    VonMarvin Ziegele
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Die Finanzen von Donald Trumps Amtszeit sind öffentlich. Der frühere US-Präsident soll mehr als 1,6 Milliarden US-Dollar an Umsatz gemacht haben. 

  • Bereits vor seiner US-Präsidentschaft führte Donald Trump ein mächtiges Wirtschaftsimperium.
  • Nun wurde die tatsächlichen Umsätze des ehemaligen Präsidenten der USA veröffentlicht.
  • Trump-News: Alle Informationen und Hintergründe zum ehemaligen Präsidenten auf unserer Themenseite.

Washington D.C. – Donald Trumps Finanzen wurden zum Ende seiner Präsidentschaft durch das „United States Office of Government Ethics“ veröffentlicht. Obwohl er einst sein stattliches Gehalt von 400.000 US-Dollar gespendet hat, macht diese Summe nur 0,1 Prozent der tatsächlichen Einnahmen des ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika aus.

Wie das US-Beobachtungsportal „Citizens for Responsibility and Ethics“ („CREW“) berichtet, soll Donald Trump während seiner Präsidentschaft über 1,6 Milliarden US-Dollar Umsatz gemacht haben. Das Ziel der Organisation „CREW“ ist die Bekämpfung von Korruption in Regierungskreisen der Vereinigten Staaten.

Donald Trump – Die meisten Einnahmen durch seinen Besitz und seine Immobilien

Laut Informationen von „Businessinsider“ sollen etwa 620 Millionen Dollar aus seinen privaten Investitionen, wie dem Mar-a-Lago-Ressort in Florida, seinem Hotel in Washington D.C., sowie seinen Golfplätzen in den USA stammen. Donald Trump selbst stattete seinen Einrichtungen knapp 400 Besuche in seiner Amtszeit als Präsident ab. „CREW“ berichtet jedoch, dass die öffentlichen Trump-Einrichtungen durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 schwere Einbußen hinnehmen mussten. Donald Trumps Einnahmequelle durch das Hotel in Washington, fiel von 40 Millionen Dollar pro Jahr auf 15 Millionen Dollar.

Als nennenswerteste ausländische Besitztümer von Donald Trump nennt „CREW“ seine drei Golfplätze in Europa – Doonbeg in Irland sowie Aberdeen und Turnberry in Schottland. Turnberry galt eine Zeitlang auch als das auserkorene Ziel des Ex-Präsidenten für seine Zeit nach der US-Wahl 2020, doch die Reisepläne Trumps waren vom schottischen Parlament zunichtegemacht worden. Auch hier sanken die Einnahmen während der Corona-Pandemie, trotzdem konnte Donald Trump geschätzte 138 Millionen US-Dollar mit ihnen erwirtschaften.

Donald Trump: Sollte seine Präsidentschaft das Wirtschaftsimperium zusammenhalten?

„CREW“ argumentiert außerdem, dass Donald Trump durch die Präsidentschaft sein Wirtschaftsimperium zusammenhalten wollte. Gerade sein Hotel in Washington D.C. wurde schnell zu einem Anlaufpunkt für Senator:innen, Lobbyist:innen und andere Politiker:innen, die den Präsidenten beeinflussen wollten. Da Trump nun nicht mehr Präsident der Vereinigten Staaten ist, bleibt die Zukunft des Trump-Hotels in der Hauptstadt unklar. Zum Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Joe Biden erhöhte Donald Trump jedenfalls schon mal die Preise des Trump-Hotels.

Donald Trumps HaupteinnahmequellenQuelle: Crew
Mar-a-Lago (Florida), Golfplätze (USA) 620 Millionen US-Dollar
Trump International Hotel (Washington D.C.) 44 Millionen US-Dollar (während Corona-Jahr 15 Millionen US-Dollar)
Golfplätze (Europa)138 Millionen US-Dollar

Trotz dieser Zahlen scheint Donald Trump heute weniger wohlhabend als vor seiner Amtsübernahme zu sein. Das Magazin „Forbes“ erklärte im Herbst 2020, dass Donald Trump nun in puncto Reichtum die Nummer 352 in Amerika sei. Im Jahr zuvor belegte er noch Platz 275.

Das Trump International Hotel in Chicago. 

Donald Trump gibt Finanzunterlagen nicht heraus

Donald Trump versucht außerdem weiterhin beharrlich, die Herausgabe seiner privaten Finanz- und Steuerunterlagen durch seine Buchhalterfirma Mazars und andere zu verhindern. Kritiker:innen mutmaßen daher, er habe etwas zu verbergen. Die Herausgabe von Finanz- und Steuerunterlagen hoher Amtsträger:innen hat in den USA eine lange Tradition. Trump hat dies jedoch stets abgelehnt. (Marvin Ziegele)

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