Tesla

Doch nicht nur online

Tesla erhöht geplante Ladenzahl – und die Preise.

Der Elektroauto-Hersteller Tesla will nach dem Umstieg auf den ausschließlichen Online-Verkauf seiner Fahrzeuge an mehr Läden festhalten als zunächst geplant. „Wir werden nur etwa halb so viele Läden schließen, aber auch die Kostensenkungen sind dadurch nur in etwa halb so hoch“, hieß es in einer Mitteilung am Montag. Deshalb soll es eine Preiserhöhung von drei Prozent durchschnittlich geben.

Die Kehrtwende folgt gut zehn Tage nach der Ankündigung von Firmen-Chef Elon Musk, den Vertrieb grundlegend umzukrempeln. Es bleibe aber dabei, dass alle Verkäufe nur noch online abgewickelt werden sollen, hieß es. In den Läden solle den potenziellen Käufern nur gezeigt werden, „wie man binnen Minuten einen Tesla auf seinem Telefon bestellt“.

Aber entgegen Musks Ankündigung soll es in den Läden weiterhin Fahrzeuge für Testfahrten geben. Und für Käufer, die sofort mit einem Tesla vom Hof fahren wollen, wird auch eine kleine Anzahl Wagen vorgehalten. Die neue Regelung, nach der man einen neuen Tesla innerhalb einer Woche mit bis zu 1600 gefahrenen Kilometern zurückgeben kann, gelte aber weiterhin.

Rund jeder zehnte Tesla-Laden ist jüngst bereits geschlossen worden, wie aus dem Blogeintrag von Montag hervorgeht. Ein Teil davon solle nun wiedereröffnet werden, aber mit weniger Mitarbeitern. Etwa ein Fünftel der Standorte stehe auf dem Prüfstand. Je nachdem, wie effizient sie in den kommenden Monaten arbeiten, könnten sie geschlossen werden oder offen bleiben. (dpa)

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