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Drogeriemarkt testet Nachfüllstationen für Duschgel

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Von: Yannick Wenig

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Die deutsche Drogeriemart-Kette dm testet Nachfüllstation in drei Filialen (Symbolbild).
Für mehr Nachhaltigkeit: Drogeriemarkt-Kette dm startet Pilotprojekt (Symbolbild).jpg © Jörg Carstensen/dpa

Die deutsche Drogeriemart-Kette dm testet Nachfüllstationen für Duschgel in drei Filialen. 

Verpackungsmüll ist ein Problem, insbesondere in der Kosmetikindustrie. Daher hat der deutsche Drogeriemarkt-Riese dm ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, bei dem ab sofort an mehreren Standorten speziell entwickelte Nachfüllstationen getestet werden, die so langfristig für weniger Plastik- und Verpackungsmüll sorgen sollen.

Das Prinzip dahinter ist einfach erklärt: Eigene Flasche mitbringen, auffüllen und an der Kasse bezahlen. Das Prozedere kann mit einer Flasche drei Mal wiederholt werden, ehe die Kunden angehalten werden, die entsprechende Flasche abzugeben, die dann einigen Hygienetests unterzogen wird. Dafür erhalten die Kunden dann im Gegenzug einen neuen Behälter und bekommen einen kostenlosen Refill geschenkt. Das Ganze funktioniert ausschließlich mit einer Duschgel-Marke bisher.

Sollte die Testphase erfolgreich sein, könnten weitere dm-Filialen ausgestattet werden

In drei Filialen in Hamburg und Ettlingen sowie in allen Häusern von Nivea besteht fortan die Möglichkeit, bestimmte Produkte nachfüllen zu lassen. Ziel der Aktion sei es, gemeinsam mit den Konsumenten Erfahrungen zu sammeln, Verpackungen einzusparen und eine Kreislaufwirtschaft zu fördern.

dm sucht Alternativen: Kunden kaufen bewusster ein und achten auf Nachhaltigkeit

Die erste Testphase der Aktion zur Nachhaltigkeit ist zunächst auf sechs bis acht Monate begrenzt. „Wir bei dm nehmen wahr, dass unsere Kunden bewusster einkaufen und bereit sind, nachhaltigere Alternativen auszuprobieren“, sagt dm-Geschäftsführer Sebastian Bayer. „Mit dem Test einer Nachfüllstation möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, dass auch ein Bewusstsein für Wiederverwendung und Recycling entsteht. Je nachdem, wie unsere Kunden dieses Angebot annehmen, werden wir weitere Schritte gehen.“ 

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