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Textilproduktion unter schwierigen Bedingungen.
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Textilproduktion unter schwierigen Bedingungen.

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Diskussion im Forum Entwicklung: Per Gesetz zu fairen Lieferketten in der Mode?

  • Tobias Schwab
    VonTobias Schwab
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Welche Folgen hat die Sorgfaltspflicht für deutsche Firmen und lokale Betriebe? Eine der Fragen am Montag, 5. Juli, im Frankfurter Haus am Dom - und per Video.

Aus Freiwilligkeit wird mit dem Lieferkettengesetz Pflicht: Deutsche Unternehmen müssen in Zukunft Menschenrechte auch bei ihren Zulieferern weltweit sicherstellen. Verstöße werden bestraft. Ein Wettbewerbsnachteil sei das, fürchten die einen. Zu lasch sei die eingeforderte Sorgfaltspflicht, kritisieren andere. Fest steht: In den Produktionsländern weckt das deutsche Gesetz Hoffnung auf ein besseres Leben.

In kaum einem Bereich treten die Herausforderungen so offen zutage wie in der Textilbranche. In Bangladesch zum Beispiel arbeiten viereinhalb Millionen Menschen in der Bekleidungsindustrie.

Die Herstellung einer Jeans „Made in Bangladesch“ kostet fünf Euro. Um diesen Preis zu ermöglichen, nähen Frauen oft 14 Stunden am Tag, für einen Stundenlohn von 40 Cent.

Wie menschenwürdige Arbeitsbedingungen geschaffen und Umweltbelastungen reduziert werden, zeigt die Entwicklungszusammenarbeit. Sie bringt alle Beteiligten zusammen – von lokalen Betrieben über Ministerien, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft bis zu internationalen Modemarken.

„Forum Entwicklung“ ist eine gemeinsame Debattenreihe von Frankfurter Rundschau, hr-info und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Dieses Miteinander weist den Weg, wie eine Sorgfaltspflicht im Sinne des deutschen Lieferkettengesetzes gelingen kann.

Was wird für Menschenrechte und Umweltschutz entlang globaler Lieferketten getan? Was bringt das staatliche Siegel „Gründer Knopf“? Warum reichen freiwillige Maßnahmen nicht? Wer profitiert vom neuen Gesetz? Welche Folgen hat die Sorgfaltspflicht für deutsche Firmen und lokale Betriebe? Ist sie Vorbild für EU-weite Regelungen?

Um diese und andere Fragen geht es am Montag, 5. Juli, beim Forum Entwicklung „Mode mit (gutem) Gewissen - Per Gesetz zu fairen Lieferketten“ von Frankfurter Rundschau, hr-info und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Frankfurter Haus am Dom.

Das Podium im Forum Entwicklung

Nanda Bergstein, Direktorin für Unternehmensverantwortung bei Tchibo.
Dr. Maria Flachsbarth, Staatssekretärin im Bundesentwicklungsministerium.
Sabine Ferenschild, Expertin für textile Lieferketten beim Südwind-Institut.
Marc Beckmann, GIZ-Programmleiter für nachhaltige Textil- industrie in Asien.

Die Moderation übernimmt Tobias Schwab, Ressortleiter Wirtschaft der Frankfurter Rundschau.

Forum Entwicklung: Teilnahme vor Ort

Die Zahl der Teilnehmenden ist wegen Corona-Bestimmungen begrenzt. Bitte registrieren Sie sich mit dem Stichwort „Mode“ auf www.fr.de/anmeldung. Die Diskussion im Frankfurter Haus am Dom, Domplatz 3, beginnt am Montag, 5. Juli, um 19 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr). Eintritt frei.

Forum Entwicklung: Livestream

Interessierte können auch dem Livestream folgen. Den Link gibt es am Tag der Veranstaltung auf www.giz.de/forum-entwicklung. Die Diskussion wird über Microsoft Teams übertragen. Sie können dazu alle gängigen Browser nutzen. Es ist kein separates Programm notwendig.

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