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Deutsche Post: Änderung betrifft Millionen Kunden

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Von: Jan-Frederik Wendt

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Seit Oktober gibt es eine Änderung bei der Deutschen Post. Sie gilt für Millionen Kunden.

Kassel - Kundinnen und Kunden der Deutschen Post müssen sich regelmäßig auf Änderungen einstellen. Nicht immer sollen in erster Linie Kunden von den Neuheiten profitieren. Manchmal geht es auch um das Wohl der Erde. Daher setzt das Unternehmen beispielsweise verstärkt auf elektrische Streetscooter.

Nun hat die Deutsche Post eine neue wichtige Änderung bekannt gegeben: Seit Oktober wird das rosafarbene Rückschein-Formular durch einen automatisch erzeugten Brief mit aufgedrucktem Sendungsbild und digitalisierter Empfängerunterschrift ersetzt. Wer das Produkt ab dem Stichtag beispielsweise für Mahnungen, Zahlungsaufforderungen, Kündigungen oder Einsprüche nutzt, muss Sendungen nur noch mit dem Einschreiben-Rückschein-Label versehen.

Deutsche Post: Änderung betrifft nationale Einschreiben

Kundinnen und Kunden müssen die Absender-Adresse nun auf die Vorderseite der Sendung schreiben. Das Ausfüllen und Aufkleben des Rückscheinformulars entfällt. Diese Änderung betrifft ausschließlich nationale Einschreiben. Das Prozedere für Einschreiben ins Ausland bleibt wie gewohnt.

Deutsche Post: Zahl der Beschwerden steigt deutlich (Symbolfoto).
Deutsche Post: Änderung betrifft nationale Einschreiben (Symbolfoto). © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Wird das Einschreiben zugestellt, erhält der Versender automatisch ein Schreiben. Auf diesem ist neben der digitalen Empfängerunterschrift auch ein Bild des zugestellten Briefes sowie ein QR-Code abgebildet. Kunden können den neuen Rückschein per Sendungsverfolgung herunterladen – oder durch Scannen des QR-Codes. Der Preis ändert sich nicht.

Deutsche Post will Einlieferung erheblich vereinfachen

Eigenen Angaben zufolge will die Deutsche Post durch die Änderung auch Großversendern – wie Geschäftskunden und Behörden – die Beauftragung und Einlieferung deutlich erleichtern. Sie müssen wie Privatkunden den Rückschein nicht mehr manuell ausfüllen. Die Kundinnen und Kunden erhalten automatisch eine schriftliche Zustelldokumentation des Einschreibens mit digitaler Unterschrift der Empfängerinnen oder des Empfängers. Außerdem kann über die Einlieferungsliste eine Rücksendeadresse für die Rückscheine definiert werden. (Jan Wendt)

Laut Bundesnetzagentur ist die Zahl der Beschwerden über die Deutsche Post zurzeit ungewöhnlich hoch. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger klagten darüber, dass ihre Briefe nur verspätet oder gar nicht ankommen. Das berichtet fr.de. Bereits im Sommer hatte es ähnliche Probleme bei der Deutschen Post gegeben.

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