Grenze

Dänemark baut Zaun

Eine Metallbarriere an der Grenze zu Deutschland soll die Schweinepest fernhalten.

Dänemark hat an der Grenze zu Deutschland mit dem Bau eines 70 Kilometer langen Metallzauns zum Schutz gegen die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest begonnen. Umwelt- und Ernährungsminister Jakob Ellemann-Jensen erklärte am Montag, der Zaun und die verstärkten Bemühungen bei der Jagd auf Wildschweine „werden die Infektionskette durchbrechen“ und so das Risiko mindern, dass die Tierkrankheit auch in Dänemark ausbricht.

Die Afrikanische Schweinepest grassiert derzeit in Polen und Belgien; Wildschweine sind Überträger des Erregers. In Deutschland ist allerdings noch kein Fall registriert worden. Auch hierzulande fürchten Schweinezüchter die Afrikanische Schweinepest wegen der hohen wirtschaftlichen Schäden. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich.

In Dänemarks Ställen werden jährlich rund 28 Millionen Schweine aufgezogen. Der Export des Fleisches ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: Er macht einen Anteil von fünf Prozent an den gesamten Ausfuhren des Landes aus. Der Wert des Exportes belief sich im Jahr 2016 auf umgerechnet rund vier Milliarden Euro. (afp)

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