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Steigende Nachfrage

Corona-Schnelltests werden Mangelware: Rossmann und Dm begrenzen Verkauf

  • Alina Schröder
    VonAlina Schröder
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Die Nachfrage nach Corona-Schnelltests steigt kurz vor Weihnachten massiv an. In vielen Geschäften fehlt der Nachschub. Rossmann und Dm reagieren auf die Engpässe.

Kassel – Aufgrund der verschärften Corona-Regeln wie 3G oder 2G Plus ist der Andrang auf Corona-Testzentren derzeit enorm. Vielerorts bilden sich lange Schlangen vor den Eingängen. Aber auch die Nachfrage nach Selbsttests steigt, weshalb nun einige Einzelhändler darauf entsprechend reagieren.

Discounter, Supermärkte, Drogerien und Apotheken sind Anlaufstellen, wenn man Covid-Schnelltests kaufen möchte. Seit einigen Wochen steigt die Nachfrage nach Corona-Tests bei Rossmann, Dm, Aldi und anderen jedoch massiv an und die Regale sind vielerorts leer. Der Grund: Die Testkits sind im Großhandel derzeit nur schwer zu bekommen. Darüber berichtet focus.de. Daher zogen die Preise im Einzelhandel bereits an. Jetzt soll auch der Verkauf begrenzt werden.

Corona-Schnelltests bei Rossmann und Dm: Drogerien begrenzen Verkauf vor Weihnachten

Negative Corona-Tests werden derzeit in vielen Bereichen bundesweit zusätzlich zum Impf- oder Genesen-Nachweis benötigt, beispielsweise in Fitnessstudios, Sportstätten oder bei diversen Veranstaltungen. Die hohe Nachfrage sorgt allerdings für Probleme im Handel, weshalb Verkäufe in einigen Märkten und Drogerien nun gedrosselt werden. „Um aktuell möglichst allen Kunden den Kauf von Selbsttests zu ermöglichen, ist die Abgabemenge auf zehn Testungen pro Kunde begrenzt“, teilte der Drogeriemarkt Rossmann auf Anfrage der Bild-Zeitung mit.

Die Drogerie-Märkte Rossmann und Dm drosseln derzeit den Verkauf von Corona-Schnelltests. (Symbolbild)

Auch Dm könnte eine solche Regelung demnächst flächendeckend einführen, eine offizielle Mitteilung der Pressestelle gebe es bislang nicht. Jedoch erklärte ein Dm-Filialleiter in München focus.de gegenüber, dass sich die Beschaffung der Corona-Tests aktuell schwierig gestalte. „Wir haben allein letzte Woche nur 30 Tests in die Filiale bekommen. Deshalb gibt es nur einen Test pro Kunde und Einkauf.“

Mangel an Corona-Schnelltests bei Rossmann & Co.: Dm plant Impfaktion

Dm reaktiviere zudem vielerorts seine Corona-Testzentren. Diese wurden im März 2021 eröffnet, im Sommer allerdings wieder abgebaut. „Zum Start eröffnen acht Testzentren in Containern. Weitere Testzentren, auch integriert in Dm-Märkte, sind in Planung. Die ersten Standorte eröffnen in Rheinland-Pfalz und in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte ein Sprecher gegenüber focus.de.

Preise für Corona-Schnelltests bei Rossmann, Dm steigen: Apotheken melden Probleme

Auch Märkte wie Edeka und Rewe begrenzen aufgrund fehlender Ware vereinzelt den Verkauf von Corona-Schnelltests. Dort bleiben große Liefermengen der Schnelltests bislang aus. Im Frühjahr gingen die Testkits bei Supermärkten wie Edeka, Rewe oder Aldi für 4,95 Euro durch die Kassen, im Sommer fand man sie sogar vereinzelt in Wühlkörben für ein paar Cent. Das lag an den zahlreichen Anbietern, die ihre Ware den Geschäften zur Verfügung stellten. Doch diese Zeiten sind vorbei: Die Nachfrage steigt immer weiter und das Angebot bleibt aus.

Die Selbsttests gibt es in vielen Drogerien und Supermärkten jetzt teilweise für über fünf Euro pro Stück. Der niedrige Bestand führte zu einem massiven Preisschub. Auch Apotheken beklagen aktuell einen erheblichen Mangel an Testkits, weshalb stellenweise nur noch Tests durch medizinisches Personal durchgeführt werden. „In einigen Regionen gibt es derzeit Lieferengpässe für Schnelltests, andere Regionen haben noch keine Probleme“, teilte eine Sprecherin des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) mit.

Ob sich die Lage wieder beruhigen wird, sei derzeit noch unklar. Experten rechnen eher damit, dass die Preise für die Tests noch weiter in die Höhe gehen könnten. Besonders vor Weihnachten dürfte die Nachfrage noch einmal stark anziehen. Es empfiehlt sich daher, in einem Testzentrum einen kostenlosen Termin für einen Covid-Test vorzeitig zu sichern. (Alina Schröder)

Rubriklistenbild: © Philipp von Ditfurth/dpa

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