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Eine Frau legt Einkäufe ans Band. Eine Frau sitzt an der Kasse.
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Welche Corona-Regeln gelten im Supermarkt? (Archivfoto)

Verbraucher

Corona-Regeln bei Aldi, Lidl, Rewe, Edeka - Was sich ab September im Supermarkt ändert

  • Nico Scheck
    VonNico Scheck
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Die vierte Corona-Welle hat Deutschland erreicht. Damit verschärfen sich die Regeln – auch im Supermarkt. Was ab jetzt bei Aldi, Lidl, Edeka, Rewe und Co. gilt.

Frankfurt – Was war wegen Corona* nicht alles geschlossen in Deutschland. Friseure, Freizeiteinrichtungen, Geschäfte – doch eine Konstante blieb. Die Supermärkte blieben – wenn auch unter teils strengen Auflagen – stets geöffnet. Nun ist der letzte Lockdown in Deutschland schon einige Monate her, im Frühjahr blieben zahlreiche Geschäfte geschlossen.

Anschließend entspannte sich die Corona-Lage, die Zahlen sanken über den Sommer. Doch nun, mit Blick auf den Herbst, steigen die Infektionszahlen laut RKI wieder rapide an*. Die vierte Welle hat Deutschland erreicht. Damit drohen auch neue Regeln in Supermärkten für den September 2021.

Corona-Regeln im Supermarkt: 3G-Regel im Gespräch

So liegt die 7-Tage-Inzidenz in vielen Regionen in Deutschland gar wieder über dem kritischen Wert von 100. Damit greifen je nach Corona-Verordnung auch strengere Regeln. Selbst für Supermärkte wie Rewe, Lidl, Aldi, Edeka und Co. wurden strengere Corona-Maßnahmen diskutiert. Schon im Juli hatten sich die Corona-Regeln im Supermarkt geändert.

Für den September stand die 3G-Regel (genesen, geimpft oder getestet) für das Einkaufen im Raum. Die Idee wurde jedoch wieder verworfen. Die Bundesnotbremse, die strengere Regeln vorgesehen hatte, war zum 30. Juni 2021 ausgelaufen. Nun haben wieder die Länder die Hoheit über die Corona-Maßnahmen.

Corona-Regeln im Supermarkt: Änderungen im September in Niedersachsen

In Niedersachsen etwa galt zunächst der Stufenplan, der sich an dem Inzidenzwert orientierte. Jetzt soll jedoch nicht mehr die Inzidenz allein als Anhaltspunkt für Verschärfungen oder Lockerungen der Corona-Regeln gelten. Zusätzlich wird Folgendes betrachtet:

  • die Hospitalisierungsquote pro 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen
  • die Belegung der Intensivbetten in Krankenhäusern

Werden die Indikatoren-Grenzen überschritten, treten verschiedene Warnstufen in Niedersachsen in Kraft. Zudem gilt für den Handel unabhängig von Inzidenz oder Warnstufe eine Maskenpflicht.

Corona-Regeln im Supermarkt: Vor Aldi, Lidl, Rewe und Edeka drohen im September lange Schlangen

Hessen regelt das Ganze etwas anders. So sieht das hessische Konzept Corona-Verschärfungen vor, sobald Regionen den Inzidenzwert von 35, 50 oder 100 überschreiten. Das bereits bestehende Eskalationsstufenkonzept wurde verlängert. Die Verschärfungen der Corona-Regeln gelten seit Donnerstag (19.08.2921) ab einer Inzidenz von 100 im Einzelhandel.

Was ab einer Inzidenz von 100 in Hessen im Einzelhandel gilt:

  • Bei einer Verkaufsfläche unter 800 Quadratmetern braucht es 10 Quadratmeter pro Kunde.
  • Bei einer Verkaufsfläche ab 800 Quadratmetern werden in Supermärkten und in Geschäften 20 Quadratmeter pro Kunde benötigt.

Hinzu kommt, dass derzeit Corona-Regeln und Einschränkungen für Ungeimpfte im Gespräch sind. Damit drohen im Herbst wieder Warteschlangen vor Supermärkten. Es könnte ungemütlich werden. (nc) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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