Was können wir in Europa von den Erfahrungen aus Afrika im Umgang mit Epidemien wie Ebola lernen?
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Was können wir in Europa von den Erfahrungen aus Afrika im Umgang mit Epidemien wie Ebola lernen?

FR-Podiumsdiskussion

Corona-Pandemie als Weckruf

  • Tobias Schwab
    vonTobias Schwab
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Wie kann sich die Welt künftig besser gegen Pandemien wie Covid-19 wappnen? Frankfurter Rundschau, hr-info und GIZ laden zum „Forum Entwicklung“ ein.

Mehr als 35 Millionen Menschen sind bislang an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt, über eine Million sind an oder mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Während im globalen Norden bereits die zweite Infektionswelle anrollt, hat die Pandemie längst auch den globalen Süden erfasst. Das Virus macht vor Ländergrenzen nicht halt. Weltweit sorgt Covid-19 für die schwerste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Geschlossene Grenzen und weltweite Lockdowns unterbrechen internationale Lieferketten und Hilfslieferungen. Die Weltbank schätzt, dass etwa 100 Millionen Menschen in extreme Armut abrutschen könnten. 

Pandemien stellen die Menschen vor allem in Entwicklungsländern vor große Herausforderungen. In dicht besiedelten Städten und Flüchtlingslagern ist Abstand halten schwer, ohne fließendes Wasser können sie Hygienemaßnahmen kaum einhalten, fragile Gesundheitssysteme erreichen schnell ihre Belastungsgrenze. Gleichzeitig sind einige der Länder erfahren im Umgang mit großflächigen Krankheitsausbrüchen und haben Lösungsansätze zu deren Bekämpfung entwickelt.

Wie kann sich die Welt künftig besser gegen Pandemien wie Covid-19 wappnen? Was wurde bislang getan, um Gesundheitssysteme in Schwellen- und Entwicklungsländern zu stärken und während der Pandemie zu unterstützen? Was können wir in Europa von den Erfahrungen aus Afrika im Umgang mit Epidemien wie Ebola lernen? Und wie können künftige Impfstoffe global gerecht verteilt werden?

Auf dem Podium (von links oben im Uhrzeigersinn): Prof. Harald Lesch (Physiker und Wissenschaftsjournalist), Caroline Schmutte (Leiterin des Deutschlandbüros der Stiftung Wellcome Trust), Dr. Gisela Schneider (Tropenmedizinerin und Difäm-Direktorin) und Dr. Matthias Rompel (Abteilungsleiter südliches Afrika der GIZ).

Um diese und andere Fragen geht es am Donnerstag, 22. Oktober, beim Forum Entwicklung von Frankfurter Rundschau, hr-info und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Auf dem Podium diskutieren Prof. Harald Lesch (Physiker und Wissenschaftsjournalist), Dr. Gisela Schneider (Tropenmedizinerin und Difäm-Direktorin), Caroline Schmutte (Leiterin des Deutschlandbüros der Stiftung Wellcome Trust) und Dr. Matthias Rompel (Abteilungsleiter südliches Afrika der GIZ). Auch die Gäste im Saal und am Stream können sich einmischen. Moderation: Tobias Schwab (FR).

Forum Entwicklung

Die Saalkapazität ist wegen der Pandemie begrenzt. Bitte registrieren Sie sich mit dem Stichwort „Forum Entwicklung“ auf fr.de/anmeldung. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung, die nicht übertragbar ist. Einlass ist nur mit Mund-Nasen-Schutz gestattet. 

Die Diskussion im Frankfurter Museum für Kommunikation, Schaumainkai 53, beginnt am Donnerstag, 22. Oktober, um 18.30 Uhr (Einlass: 18 Uhr). Eintritt frei.

Das „Forum Entwicklung“ ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Frankfurter Rundschau, hr-info und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

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