Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

5200 Stellen fallen den Sparmaßnahmen zum Opfer.
+
5200 Stellen fallen den Sparmaßnahmen zum Opfer.

Commerzbank Stellenabbau

Commerzbank baut jede zehnte Stelle ab

Das Geldinstitut streicht bis 2016 rund 5200 von insgesamt 45.000 Vollzeitstellen im Konzern. Das teilverstaatlichte Institut hat sich mit den Betriebsräten geeinigt.

Die Commerzbank streicht bis 2016 rund 5200 Arbeitsplätze und damit gut jede zehnte Stelle im Konzern. Ein Teil sei bereits Anfang des Jahres beschlossen worden, über die noch ausstehenden 3900 Stellen sei jetzt eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat erzielt worden, teilte das teilverstaatlichte Institut am Mittwoch in Frankfurt mit. Ende März hatte die zweitgrößte deutsche Bank noch rund 45 000 Vollzeitstellen, das entspricht etwa 54 000 Beschäftigten. Der ursprünglich bis Ende 2014 zugesagte Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen wird bei Erreichen vereinbarter Abbauziele bis 2016 verlängert.

Keine Beendigungskündigungen

"Unser Ziel ist es, den Stellenabbau in vollem Umfang ohne betriebsbedingte Beendigungskündigungen zu realisieren", sagte Commerzbank-Vorstand Ulrich Sieber. Gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern sei ein Weg für deutliche Kosteneinsparungen gefunden, um an anderer Stelle durch Investitionen die Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft der Bank zu sichern. Dadurch sollen bis zu 1000 Vollzeitstellen entstehen.

Verdi kritisiert scharf

Die Gewerkschaft Verdi kritisierte den Stellenabbau scharf. "Personalabbau und Zukunftsfähigkeit passen nicht zusammen", erklärte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Beate Mensch in Berlin. Dies gelte vor allem, wenn Kunden gewonnen und die Qualität des Services verbessert werden sollten. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare