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Chrysler-Chef verspricht Gewinne für 2011

Der US-Autobauer Chrysler hofft auf die Rückkehr in die Gewinnzone. Nachdem die Verkäufe auch dank neuer Modelle wie ...

Auburn Hills. Der US-Autobauer Chrysler hofft auf die Rückkehr in die Gewinnzone. Nachdem die Verkäufe auch dank neuer Modelle wie dem Jeep Grand Cherokee angesprungen sind, rechnet Firmenchef Sergio Marchionne damit, dass im laufenden Jahr unterm Strich 200 bis 500 Millionen Dollar übrig bleiben.

Im vergangenen Jahr hat Chrysler noch 652 Millionen Dollar verloren. Alleine im Schlussquartal verbuchte der kleinste der drei großen US-Autokonzerne ein Minus von 199 Millionen Dollar. «Unsere Arbeit ist noch nicht getan», räumte Marchionne am Montag ein. Die beiden großen heimischen Konkurrenten General Motors und Ford schreiben nach der schweren Branchenkrise schon wieder Milliardengewinne.

Die Insolvenz von Chrysler im Sommer 2009 hatte viel Vertrauen bei den Autokäufern zerstört. Marchionne war es nach dem Neustart aber gelungen, die Verkäufe anzukurbeln und die milliardenschweren Verluste einzudämmen. Im Gesamtjahr wurde Chrysler 1,52 Millionen Wagen los. Der Marktanteil auf dem wichtigen Heimatmarkt stieg nach Angaben des Unternehmens von 8,8 auf 9,2 Prozent.

Chrysler will nun weiter zulegen. Marchionne rechnet in diesem Jahr mit einen Umsatz von mehr als 55 Milliarden Dollar nach zuletzt knapp 42,0 Milliarden Dollar. Vergleichszahlen für das Gesamtjahr 2009 existieren wegen der Insolvenz nicht. Die US-Regierung hatte Chrysler mit milliardenschweren Staatshilfen vor dem Untergang bewahrt. Die Zinsen für die Kredite lasten allerdings schwer auf Chrysler.

Marchionne ist auch Chef des italienischen Autobauers Fiat. Die Italiener halten mittlerweile 25 Prozent an Chrysler. Den Anteil hatte Fiat im Gegenzug für das Versprechen bekommen, Chrysler mit europäischer Technik wieder auf Vordermann zu bringen. Fiat hat die Möglichkeit, auf 35 Prozent oder mehr aufzustocken. Eine Komplettübernahme steht aber nicht zur Debatte.

Marchionne hatte schon Fiat saniert. Nun will er mit der Chrysler-Allianz zu den großen Autokonzernen der Welt aufschließen. Jüngst ist Fiat nach jahrzehntelanger Abstinenz auf den US-Markt zurückgekehrt - mit seinem Kleinwagen 500. Umgekehrt werden Chrysler-Modelle wie die Limousine 300 in Europa unter der italienischen Marke Lancia verkauft.

Chrysler wurde hierzulande vor allem durch die Ehe mit Daimler bekannt. Der Zusammenschluss scheiterte jedoch grandios. Daimler trennte sich 2007 nach neun gemeinsamen Jahren von Chrysler. (dpa)

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