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Positives Beispiel: nach der Übernahme von Kuka investierten die neuen chinesischen Besitzer 100 Millionen Euro.

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China muss sich öffnen

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Es ist ein gutes Zeichen, dass sich Chinesen für deutsche Unternehmen interessieren. China muss aber damit aufhören, die eigene Wirtschaft abzuschirmen - ein Kommentar.

Es ist bekannt, dass die chinesische Führung Pläne nicht nur ausruft, sondern auch durchsetzt. Daher überrascht es nicht, dass auch die vor drei Jahren verkündete Strategie „Made in China 2025“, mit der das Land zum weltweit führenden Industriestandort aufgebaut werden soll, hartnäckig verfolgt wird. Genau in den zehn Schlüsselbranchen, in denen das Land technologisch die Führung übernehmen will, haben die Chinesen verstärkt Firmenbeteiligungen in Deutschland gekauft. Muss uns das ängstigen?

Zunächst einmal ist es ein gutes Zeichen, dass sich Chinesen für deutsche Unternehmen interessieren. Das spricht für die Stärke, die Innovationskraft und die Zukunftsaussichten der Firmen. Und Deutschland ist eine offene Volkswirtschaft, in der Investments aus dem Ausland gewollt sind. Sie schaffen Arbeitsplätze und erhöhen das Steueraufkommen. Erinnert sei daran, was nach der mit Argwohn begleiteten Übernahme des Augsburger Roboter-Herstellers Kuka durch den neuen chinesischen Eigentümer geschah: Er investierte 100 Millionen Euro in Forschung und Produktion – in Deutschland.

Es darf aber nicht sein, dass China weiterhin seine Volkswirtschaft abschirmt und ausländische Investments behindert. Bleibt die chinesische Führung bei ihrer Haltung, sollte die Bundesregierung im Gegenzug auch einmal Härte zeigen und chinesische Investments stoppen.
 

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