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Das Bundeskartellamt will die Übernahme von E-Plus durch Telefónica prüfen.
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Das Bundeskartellamt will die Übernahme von E-Plus durch Telefónica prüfen.

E-Plus Telefónica Bundeskartellamt

Bundeskartellamt will prüfen

Das Bundeskartellamt will die Prüfung der angekündigten Übernahme des Mobilfunkanbieters E-Plus durch den Konkurrenten Telefónica Deutschland (O2) an sich ziehen.

Bonn statt Brüssel: Das Bundeskartellamt will die geplante milliardenschwere Fusion der Mobilfunker O2 und E-Plus selbst prüfen. Die Bonner hatten bereits mehrfach signalisiert, dass sie die Übernahmepläne wegen möglicher Nachteile für die Verbraucher kritisch sehen. Die EU-Kommission müsste den Fall erst abgeben. Die Brüsseler Behörde unter Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia wollte sich dazu am Mittwoch jedoch nicht äußern.

Die Tochter der spanischen Telefonica plant, E-Plus als drittgrößten Mobilfunkanbieter in Deutschland für über acht Milliarden Euro zu schlucken. Der spanische Konzern hatte schon zuvor damit gerechnet, dass die Transaktion erst im Sommer 2014 über die Bühne geht. Die Unternehmen hatten die Fusionspläne bei der Brüsseler Behörde zur Prüfung angemeldet. Mit der E-Plus-Übernahme will Telefonica in Deutschland zum Branchenprimus vor den bisherigen Marktführern Telekom und Vodafone aufsteigen.

"Das Bundeskartellamt hat heute mit Zustimmung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie die Verweisung des Fusionsfalls Telefonica Deutschland/E-Plus beantragt, der Ende Oktober bei der EU-Kommission angemeldet wurde", teilte die Bonner Behörde nun mit. Es müsse eine umfassende Prüfung geben, ob die Fusion zu wettbewerblichen Problemen führe, betonte Kartellamtschef Andreas Mundt. Der Zusammenschluss wirke sich zudem nur auf den deutschen Markt aus - damit solle dieser auch vom Bundeskartellamt geprüft werden. Mundt hatte sich schon im September besorgt geäußert, dass der Abschied von E-Plus vom Markt Nachteile für die Verbraucher bedeuten könnte. (Reuters)

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