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Brüderle und Verbände wollen Fachkräfte gewinnen

Im Kampf gegen den Fachkräftemangel will die Bundesregierung gemeinsam mit der Wirtschaft nach Lösungen suchen. Das betonte Bundeswirtschaftsminister Rainer

Im Kampf gegen den Fachkräftemangel will die Bundesregierung gemeinsam mit der Wirtschaft nach Lösungen suchen. Das betonte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) am Dienstag vor einem Treffen mit Spitzenverbänden.

Brüderle zufolge macht der kräftige wirtschaftliche Aufschwung deutlich, dass es vor allem bei Ingenieuren, Naturwissenschaftlern, Informatikern und Technikern Engpässe geben.

Besonders der Mittelstand ist betroffen, weil dort auch guter Nachwuchs fehlt. Allein im Handwerk wird zum Jahresende mit etwa 10 000 unbesetzten Ausbildungsplätzen gerechnet. Brüderle sagte der Nachrichtenagentur dpa: «Wir müssen zum einen die vorhandenen, vielfältigen Potenziale in unserem eigenen Land besser ausschöpfen, zum anderen aber auch qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen.»

Auf Einladung von Brüderle berieten in Berlin 17 Arbeitgeber- und Branchenverbände den Personalmangel in der deutschen Wirtschaft. Zu den Teilnehmern zählten DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann, Handwerkspräsident Otto Kentzler, Chemiearbeitgeber-Chef Eggert Voscherau, der Präsident des Verbands der Automobilindustrie, Matthias Wissmann, und Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer.

Regierung und Verbände diskutierten ein Arbeitspapier mit dem Titel «Deutschlands Zukunft sichern - Fachkräfte gewinnen». Der Bund schlägt darin vor, ein neues Kompetenzzentrum aufzubauen, das den Fachkräftebedarf in Unternehmen analysieren soll.

Nach Berechnungen des Instituts zur Zukunft der Arbeit fehlen in Deutschland langfristig pro Jahr etwa 20 000 gut ausbildete Arbeitskräfte. Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln schätzte für 2009 den Wohlstandsverlust durch fehlende Fachkräfte auf rund 15 Milliarden Euro. (dpa)

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