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Die Börse soll in Frankfurt bleiben, fordern hessische Politiker.
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Die Börse soll in Frankfurt bleiben, fordern hessische Politiker.

Deutsche Börse

Börsenfusion nur mit Sitz in Frankfurt

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
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Hessen muss die Fusion zwischen Deutscher Börse und Londoner Börse genehmigen - und stellt Bedingungen. Der Sitz "muss in Frankfurt sein", sagt der hessische CDU-Fraktionschef Michael Boddenberg.

Die Fusion der Deutschen Börse und der Londoner Börse kann nur zustande kommen, wenn das neue Unternehmen seinen Sitz in Frankfurt nimmt. Das haben die Parteien in Hessen deutlich gemacht, das den Zusammenschluss genehmigen muss. Der Sitz „muss Frankfurt sein“, sagte der CDU-Fraktionschef im Hessischen Landtag, Michael Boddenberg. Bisher ist geplant, die neue Börsenholding in London anzusiedeln.

Für die Fusion wäre die Zustimmung des hessischen Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir (Grüne) erforderlich. Der wirtschaftspolitische Sprecher seiner Partei, Kai Klose, sagte, die Grünen sähen die Pläne sehr skeptisch. „Wir haben auch nicht den Eindruck, dass die Börse bisher Antworten auf die Fragen gefunden hat, die der Brexit zusätzlich aufwirft“, fügte er hinzu.

Die Deutsche Börse hatte am Dienstagabend bekannt gegeben, dass die Inhaber von 60,35 Prozent der Aktien den Zusammenschluss gebilligt hätten. Damit wurde die Messlatte von 60 Prozent nur knapp übersprungen.

Ursprünglich hatte die erforderliche Annahmequote bei 75 Prozent liegen sollen, war aber vor zwei Wochen auf 60 Prozent verringert worden. Ein Sprecher von Minister Al-Wazir sagte: „Die Entscheidung der Aktionäre hat keine neue Sachlage geschaffen.“

Der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel sagte der Frankfurter Rundschau, die Herabsetzung der Annahmequote habe ein „Geschmäckle“. Ohne diesen „bedenklichen Schachzug“ wäre die Fusion „schon jetzt gescheitert“. Der frühere hessische Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP) forderte die Börsen dazu auf, nicht „mit dem Kopf durch die Wand zu gehen“. Notwendig sei ein neues Konzept – mit dem Unternehmenssitz in Frankfurt.

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