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Bitcoin: Wie funktioniert Mining? Was kostet es und wann lohnt sich das Schürfen?

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Beim Bitcoin ist das Mining essenziell. Doch was kostet es und wann lohnt sich es? Welche Möglichkeiten beim Mining gibt es und wie viele Bitcoins kann man minen?

Was bedeutet Mining überhaupt beim Bitcoin? Das Wort „Mining“ leitet sich vom englischen Wort für „Bergbau“ ab und bezieht sich auf den gemeinsamen Einsatz der Rechenleistung eines Netzwerks. Beim Mining bekommen die Schürfer eine Belohnung, die sich danach richtet, wie viel Rechenkapazität sie dem Netzwerk zur Verfügung stellen. 

Da der Bitcoin dezentral organisiert wird und nicht von Notenbanken, wie beispielsweise Geld, gedruckt wird, erzeugen die Miner die Bitcoins, die sich im Umlauf befinden, selbst. Es ist von immenser Bedeutung, da es Auswirkungen auf die Blockchain und die Entstehung neuer Blöcke hat. Auch das Halving wirkt sich auf das Mining aus. 

Bitcoin: Wie funktioniert das Mining?

Da die Menschen ständig Bitcoins transferieren, wickelt das Netzwerk die Transaktionen ab. Es sammelt daher alle Transaktionen und fügt es in eine Liste, den Block in der Blockchain, ein. Jeder Miner bestätigt Transaktionen und trägt sie in das Kontobuch ein, das eine Liste aller Blöcke dokumentiert. Als Belohnung gibt es Bitcoins.  

Bitcoin: Was kostet das Mining? Welche Möglichkeiten gibt es?

Um Bitcoins zu minen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Miner, die im Handel erhältlich sind, werden per LAN-Kabel an den Router angeschlossen. Anschließend können sie über einen Webbrowser konfiguriert werden. Dann ist kein weiteres Gerät oder Software nötig. Aktuelle Miner sind mit einem Netzteil versehen. Miner können in der Anschaffung allerdings sehr viel Geld kosten. Diese sind in der Anschaffung allerdings sehr teuer. Kosten für Antminer liegen zwischen 199 und 3500 Euro. Folgende Miner sind erhältlich.

  • ASIC-Miner
  • Antminer
  • Mining Pools, können kollektiv genutzt werden

Bitcoin: Wann lohnt sich das Mining und wie viele Bitcoins kann man minen?

Ob sich das Mining von Bitcoins lohnt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Grundsätzlich ist der Energie- und Stromverbrauch beim Mining immens. Außerdem dauert es für Nutzer, die alleine minen, sehr lange, einen Block zu erschaffen. Deshalb bieten sich Mining Pools an. Dabei wird die benötigte Rechenkapazität auf alle teilnehmenden Miner aufgeteilt. 

Dadurch entstehen Blöcke in der Blockchain schneller. Die entstandenen Bitcoins teilen sich dann auf die Nutzer auf. Wer am meisten Kapazität hergestellt hat, sahnt am meisten ab. Für einen Block erhält man derzeit 12,5 Bitcoins. Man kann prinzipiell laufend Bitcoins minen. Allerdings ist die Menge, die sich im Umlauf befindet, auf maximal 21 Millionen Coins begrenzt.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Matthias Balk

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